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Weihnachtsmann

Interkulturelle Weihnachtsfeier zum 4. Advent

Weckten ihre Zuhörer mit hammerharten Trommelrhythmen: die Gebrüder Singh Hera aus Kerpen, zwei junge Sikhs aus dem Rheinland. Foto: Hahn

Integration praktisch vorleben: Die indische Familie Prakash lädt in ihr Haus ein. Musik und Gesang verschiedener Kulturen.

Düren. Menschen zusammen zu führen: Das scheint das große Talent von Benjamin Prakash zu sein. Der Dürener indischer Abstammung hatte jedenfalls in sein Haus an der Dr.-Kotthaus-Straße unweit des Zentrums der Kreisstadt eingeladen. Anlass der Einladung: gemeinsam in den vierten Advent hinein zu feiern. Denn der studierte Sportlehrer und Sohn eines anglikanischen Priesters, weiß sich eigenem Bekunden nach „tief in der christlichen Tradition verankert". Das lebt er und zeigt er, unter anderem als Presbyter der evangelischen Gemeinde und mit dem Fest zum Advent. Indes sind viele, aber eben nicht alle seiner Freunde in jener Tradition eingewurzelt. Und darum trafen sich in seinem Haus Syrisch-Orthodoxe aus der Türkei und Baptisten aus Russland mit Sikhs aus Kerpen – ganz konkretes Multikulti eben.

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Weihnachtswunschbaum für das Kinderheim St. Josef

Schmücken zusammen mit Kinderheim-Leiter Raymund Schreinemacher (3. von links) und Einzelhändler Uwe Gunkel stellvertretend für ihre Mitbürger den Weihnachtsbaum: Frank Pauli, Peter Körner, Peter Schmitz und Marc Herpertz vom Präsidium des Festkomitee Dürener Karneval. Foto: Hahn

Festkomitee Dürener Karneval und Inhaber eines Elektro-Fachgeschäfts setzen sich wiederfür die Jugendlichen des Kinderheimes ein.

Düren. Füllfederhalter, Gitarre, Wasserkocher für die Wohngruppe, Glätteisen für die Haarpflege: Das alles und noch mehr wünschen sich junge Menschen aus dem Dürener Kinderheim St. Josef. Dokumentiert haben sie es auf kleinen Karten, die von den Zweigen eines Tannenbaums mitten in den Verkaufsräumen des Elektro-Fachgeschäfts von Uwe Gunkel an der Wirtelstraße im Herzen der Kreisstadt baumeln. Bis wenige Tage vor dem Christfest haben Einkaufende hier Gelegenheit, einen der mehr als 100 Wünsche gleichsam zu adoptieren und das Gewünschte (wobei es durchaus nicht nur um Waren aus Gunkels Sortiment geht) unter den Baum zu legen. Rechtzeitig zum Heiligen Abend sollen die mehr oder minder nützlichen Dinge dann den Kindern und Jugendlichen aus St. Josef überbracht werden, versprechen.

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Mehr als nur ein Krippenspiel

Mit Opa läuft die Premiere glatt: Winand Abels und sein Enkel Simon faszinierten am Samstag als Teile der „Lebenden Krippe" vor dem Dürener Bürgerbüro ihr Publikum. Foto: HahnMerkener führen vor dem Bürgerbüro Szenen um Jesu Geburt auf

Düren. Simon hat Lampenfieber. Denn Simon muss vor großem Publikum auftreten, obwohl er gerade erst fünf Jahre alt ist. An der Hand von Opa Winand Abels, der seit der ersten Inszenierung der „Lebenden Krippe" von Mitgliedern des Mandolinenclubs Merken im Jahre 1989, anfänglich noch im Heimatort, als „Oberhirte" mit dabei ist, hat der Kleine am Samstag seinen ersten öffentlichen Auftritt – und zwar vor dem Dürener Bürgerbüro am Markt, dort, wo die biblischen Szenen rund um Jesu Geburt seit einigen Jahren gezeigt werden.

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Mein Schlitten parkt auf dem Rathausdach

Hunderte von Kindern lassen sich täglich auf dem Dürener Weihnachtsmarkt von „Weihnachtsmann“ Nikolaus Bellgardt beschenken. Er nimmt sich Zeit für jeden Knirps. Foto: C. LammertzJeden Abend beschenkt der Weihnachtsmann auf dem Weihnachtsmarkt die Kinder. In der DZ schildert er seine Erfahrungen.

Düren. Hohoho, ich bin der Weihnachtsmann! Es ist schon erstaunlich, wie ein Mann mit schwarzen Stiefeln, roter Hose und einem roten Mantel die Kinder auf dem Weihnachtsmarkt begeistern kann.

Natürlich muss er noch einen weißen Bart und eine rote Zipfelmütze haben. Und wenn er dann noch einen Zaubersack mit vielen Geschenken dabei hat, ist er der unumstrittene Superstar. So fühle ich mich jedenfalls seit dem 1. Dezember täglich um 17 Uhr.

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