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Vereine im Kreis Düren

Jahresabschlussfeier des Eifelvereins Langerwehe

Herzliches Dankeschön: Vorsitzender Josef Hellmanns und Geschäftsführer Rolf Leonards gratulierten bei der Jahresabschlussfeier des Langerweher Eifelvereins Arnold und Hans Frohn sowie Christa Schmitt (von links) zu deren langjähriger Mitgliedschaft. Foto: Hahn

Gemütliche Jahresabschlussfeier der Eifelvereins-Ortsgruppe Langerwehe. Verdiente Mitglieder werden für ihre Treue geehrt.

Langerwehe. Ehrungen standen im Mittelpunkt der Jahresabschlussfeier, zu dem die Organisatoren der Ortsgruppe im Langerwehe ihre Mitstreiter im „Schützenhof" an der Schönthaler Straße zusammengebracht hatten. Aber nicht nur das: Otti Black und Manfred Scharnetzki, denen die Vorbereitung der Feier oblag, hatten nicht versäumt, für Kurzweil zu sorgen.

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Ein halbes Jahrhundert erfolgreiche Kaninchenzucht in Derichsweiler

Bild: Ehrengäste und Züchter des Vereins „R 215 Derichsweiler" eröffnen gemeinsam die Jubiläumsschau zum 50-Jährigen in der Gaststätte Kerp. Foto: niko

Große Feier, Ehrungen und Jubiläumsschau beim Kaninchenzuchtvereien Derichsweiler "R215".

Derichsweiler. Die Rede ist — spätestens bei den Ohren wird es klar – von Rassekaninchen und insbesondere von ihren Züchtern. Einer der erfolgreichsten Kaninchenzuchtvereine im Rheinland „R 215 Derichsweiler" feierte am Wochenende mit zahlreichen Ehrengästen in der Gaststätte Kerp sein 50-jähriges Bestehen.

Zu Beginn der Feier erinnerte der Obmann für Öffentlichkeitsarbeit Willi Tönnes in Vertretung für den erkrankten ersten Vorsitzenden Bartel Bürger an die Gründung am 26. Dezember 1961 in der Gaststätte „Heiden/Braun". Es waren damals Bartel Bürger, Vorsitzender Gottfried Esser, Bernhard Esser, Johann Breuer, Wilhelm Biergans, Josef Braun, Karl-Peter und Hubert Keutmann, die den R 215 ins Leben gerufen haben. „50 Jahre Kaninchenzuchtverein R 215 Derichweiler bedeuten zugleich auch ein halbes Jahrhundert Erfolgsgeschichte, " betonte Tönnes und ließ die wechselvolle Geschichte des Vereins Revue passieren.

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Brauchtum: Hahnenkönige und das Hahnenköppen

Ein gallischer Hahn triumphierend auf einem Denkmal, (La Rochelle, Frankreich). Foto: Jean-Pierre BazardWelche Bedeutung hat dieses Brauchtum, wo liegen die Wurzeln?

Je nach Jahreszeit haben sich verschieden Erntedankriten mit der Kirchweih verbunden. Eine der bekanntesten Kirmesbräuche der Eifel ist das "Hahnenköppen".

Neben Huhn und Gans war der Hahn ein beliebtes Kirmesessen, der vielerorts ausgespielt oder ausgetanzt wurde. Dem Brauch nach steckte man einen lebendigen Hahn in eine Getreidegarbe. Der Korb hängt an einem Seil zwischen zwei Bäumen. Ein toter Hahn wird in dem Korb so aufgehängt, dass nur der Kopf herausschaut. Mit verbundenen Augen versucht dann jeder, mit einem Säbel dem Hahn den Kopf abzuschlagen. Wem das gelingt, der ist Hahnenkönig. Um die Kanditaten zu verwirren, werden sie zuvor mehrmals im Kreis gedreht und dann in die Nähe des Korbes geführt. Zudem besteht noch die Möglichkeit, die Korbhöhe durch Ziehen des Seiles zu verändern.

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Mit dem 12. Schlag zum Hahnenkönig

Genau vor 25 Jahren war Berthold Schröder (links) bereits Hahnkönig. Urgestein des Musikvereins Ginnick Ernst Grunwald (rechts) sorgte für den richtigen Eifeler Schmiss der Hymne auf das neue Königspaar Daniela Martinak und Thomas Schröder (mitte). Foto: nikoThomas Schröder gewinnt bei der Ginnicker Kirmes das Hahnenköppen in Ginnick

Ginnick. Bunte Fähnchen über den Straßen in Ginnick kündigen das Kirchweihfest an. Vier Tage feierten nun die Ginnecker ihre Kirmes und kürten ihren neuen Hahnenkönig Thomas Schröder. Der Höhepunkt des Festes ist das alljährliche Hahnenköppen mit anschließendem Hahnenzug durch den Ort, ein Brauchtum, das nicht nur Einheimische anlockt.

Mit verbundenen Augen geriet die Kür des Hahnkönigs am Kirmesmontag schon zur reinen Nervensache. Um die Aufgabe zu erschweren, wurden die vier Kandidaten, bevor sie schlagen durften gedreht und so gingen die Schläge mit dem stumpfen Säbel mal unter, mal drüber oder links und rechts am Korb vorbei. Dank der vielen Ginnicker Hahnenlose, musste Thomas Schröder immer wieder ran und erwarb seine Königswürde schließlich bei seinem zwölften Schlag. Er löst damit den Vorjahreskönig Bernd Koof ab.

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Heinz Meßmann bleibt Vorsitzender des Gartenbauvereins

Die geehrten von Gartenbauverein: (v.l.) Maren Oleffs, Renate Müller Wolff, Vorsitzender Heinz Meßmann, Paul Haslach, Angelika Gröbe, Erika und Hans Lieberz Foto: nikoDer Gartenbauverein Düren-Niederau-Krauthausen auf das vergangene Jahr zurück, wählte einen neuen Vorstand und ehrte treue Mitglieder.

Niederau. Unter dem Motto „Erntedank" ist ein großer Teil, der 345 Mitglieder starken Vereins zur Jahreshauptversammlung ins Vereinshaus von Schloß Burgau gekommen. Dabei ließ Vorsitzender Heinz Meßmann das vergangene Jahr Revue passieren. Die Fahrten zur Bundesgartenschau nach Koblenz, zum Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur sowie zum Wasserschloss Dyck waren die Höhepunkte des Jahres für den Gartenbauverein Düren-Niederau-Krauthausen. 

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Stressfreie Ausfahrt ins Grüne

Im geschlossen Konvoi von 20 alten Schleppern ging es über die Felder durch die Orte Wissersheim Rath, Dorweiler, Pingsheim und zurück zur Wiese Laufenberg in Wisserheim.Fünftes Oldtimer-Treffen der IG „Alte Schlepper Wissersheim"

Wissersheim. Sie heißen einfach nur Fendt, Fahr, Lanz, MAN, Deutz, McCormick oder Porsche. Unverwechselbar ist ihr knatternder Klang der Einzylinder-Diesel. Am Wochenende kamen trotz schlechten Wetters wieder über 200 der alten Schätzchen zum fünften Oldtimerschlepperfest der Interessengemeinschaft (IG) „Alte Schlepper Wissersheim" auf die Wiese der Familie Laufenberg in Wissersheim. „Uns eint einfach die Leidenschaft am Klang der alten Dieselmotoren. Und wir möchten sonntags einfach einmal ohne Stress über die Felder fahren", sagte IG-Vorsitzender Guido Hombach.

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Zwischen Vergangenheit und Zukunft: Geschichte lebendig halten

Sie sind das Gedächtnis von Gürzenich: Die Vorstandsmitglieder und Aktiven des Heimatbundes wie (stehend von links) Herbert Mirgel, Elmar Boving und Dieter Kuck sowie (sitzend von links) Toni Schmitz, Marlene Lövenich, Ingrid Orgeich, Luise Schwellenbach und Liesel Heiden erforschen die Geschichte des heutigen Dürener Stadtteils mit viel Liebe zum historischen Detail. Foto: HahnDie Mitglieder des Heimatbundes Gürzenich wollen die Geschichte ihres Ortsteils für kommende Generationen lebendig halten.

Gürzenich. Nein – eine Talentshow brauchen die Mitglieder des Heimatbundes Gürzenich nun wirklich nicht. Die machen sie nämlich selber. Luise Schwellenbach zum Beispiel: Heute eine höchst rüstige Seniorin, hält sie seit eh und je das Leben in ihrem Heimatort mit der Fotokamera fest. Oder Dieter Kuck: Der Fachmann fürs bewegte Bild rettet durch Kopieren auf DVD-Scheibe oder Magnetband die „Jahresschauen" des Vereins mit Szenen aus dem dörflichen Leben für die kommenden Generationen. Oder Toni Schmitz: Gut zu Fuß wie ein Junger, hält der Rentner Kreuze, Bänke und Denkmäler unter dem Schutz des Heimatbundes in Schuss. Gemeinsam ist den Aktiven, darunter viele Vorstandsmitglieder, vor allem eines, wenn sie sich – wie an fast jedem Donnerstag-Abend – in ihren Räumen im Keller des AWO-Altenheimes am Dürener Weg versammeln: Sie treibt der pure Forschergeist – und der Ehrgeiz, vielen Mitbürgern viele wissenswerte Details über ihr Gürzenich nahe zu bringen.

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