Westkampfbahn soll Sport-Zentrum werden
Kreis Düren - Bekannte Dürener Fußballer wie Kalle Schnellinger, Schorsch StolÂlenwerk, Winni Hannes oder Harry Konopka starteten ihre Karrieren bei den 99ern auf der Westkampfbahn. Jetzt soll das in die Jahre gekommene Stadion zu einem modernen Kreis-Sport- und Leistungszentrum saniert und ausgebaut werden. Diesen Traum hegt zumindest Dürens fußballbegeisterter Landrat Wolfgang Spelthahn (47), der erklärt: „Düren soll wieder eine Fußball-HochÂburg werden!"
Doch der Politiker und BayÂern-Fan sagt auch klipp und klar: „Nur wenn das Land unseren Plan finanziert, könÂnen wir die Sache auch realiÂsieren ..."
Entscheidung nach den Herbstferien
Spelthahn, Dr. Josef Schäfer (Vors. Düren 99) und Henner Schmidt (Vors. GFC) begaÂben sich unter der Woche nach Düsseldorf ins InnenministeriÂum (Referat Sport) um Werbung in eigener Sache zu machen. Nach den HerbstferiÂen soll vom Land eine EntÂscheidung getroffen werden. Insgesamt sind für das gesamÂte Projekt 14 Millionen Euro veranschlagt worden. Die 99er, die ja mit dem GFC fusionieren, bekämen dann ein schönes, neues Stadion für 5.000 Zuschauer, das auch andere Vereine in der Region bei Spitzenspielen nutzen könnten. Aber es sollen auch Plätze für Behinderte (Blin-den-Fußball) angelegt und ein Zentrum für die JugendfördeÂrung von Kickern aus der ganzen Region Düren/Jülich gebaut werden. Ferner ist eine Fußball-Exellenz-Schule geplant, die dem Zentrum angegliedert werden könnte. Sogar beim DFB in Frankfurt ist man begeistert von den Plänen an der Rur. Spelthahn: „Generalsekretär Wolfgang Niersbach hat bereits seine Unterstützung zugesagt, auch beim 1. FC Köln findet das „Dürener Modell" Beachtung, die „Geißböcke" wollen uns ebenfalls bei der Realisierung helfen". Vielleicht wird Düren also doch wieder eine richtige Fußball-Hochburg ...
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