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Natur und Eifel

WVER spricht von guter „Wasserernte"

Pegel der Talsperren steigen dank hoher Niederschläge. Versorgung gesichert.

Nordeifel. Nach einem zuflussarmen Jahr 2011 zeigten sich die Tal-sperren des Wasserverbandes Eifel-Rur (WVER) in der Nordeifel im Herbst mit Füllständen deutlich unterhalb der langjährigen Mittelwerte. Die Regenfälle seit Anfang Dezember brachten nun eine Trendwende und sorgten für wieder kräftig steigende Pegelstände.

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Floriade 2012: Im grünen Theater spielt die Natur die Hauptrolle

Zwar öffnet die Floriade erst im April 2012 ihre Pforten, eine mehr als ein Kilometer lange Tour mit der Seilbahn über das Gelände können sich Neugierige aber bereits jetzt schon gönnen. Mit der längsten Seilbahn im ganzen Königreich erwartet die Gäste ein Überblick über das Areal, bei dem man sich von höherer Warte aus betrachtet über den Fortgang der Arbeiten informieren kann. Und, siehe da: Schon heute summt und brummt es zwischen der grünen Pracht auf dem 66 Hektar großen Gelände in Venlo.Und die Zuschauer dürfen sich bei der Floriade 2012 in Venlo vom duftenden Farbenspiel verzaubern lassen. Seilbahn und Preview Center jetzt schon geöffnet.

Venlo. Vieles wird an vielen Ecken von Venlo derzeit anders. Die Maas­promenade – lange Zeit ein schauerliches Nebeneinander von schmierigen Geschäften für Erotik-Bedarf und verwohnten Altbau-Immobilien – wird derzeit auf modern geliftet.

Die Straßen rund um die eigentliche Innenstadt und den vor allem bei Einkäufern aus dem Ruhrgebiet und vom benachbarten Niederrhein beliebten Supermarkt „Die zwei Brüder von Venlo" werden von Baustellen regelrecht durchbrochen. Denn die Stadt an der Maas, die im Kernbereich um die 40?000 Einwohner zählt, legt sich momentan einige Kreisverkehre zu. Und dennoch: Die spektakulärste Veränderung vollzieht sich momentan am Stadtrand von Venlo. Der bietet als Kommune nach mehreren Eingemeindungen – unter anderem von den Orten Blerick, Tegelen, Arcen und Velden – rund 100?000 Menschen eine beschauliche Heimat.

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Regierungsbunker in Ahrweiler: Spannende Reise in die Zeit des Kalten Kriegs

Ein Stück Geschichte des Kalten Krieges: Hinter dieser Fassade beginnt unweit von Ahrweiler der Rundgang durch die Dokumentationsstätte Regierungsbunker. Foto: DokumentationsstätteIm ehemaligen Regierungsbunker in Ahrweiler führen Aktive des Heimatvereins interessierte Besucher durch die Anlage. Rund 200 Meter im Tunnel.

Ahrweiler. Der Wandel könnte gründlicher nicht sein: Einst gehörte der Regierungsbunker zu den Geheimsachen. Heute ist er eine Attraktion für Touristen und geschichtlich interessierte Menschen, die jedem gegen ein mäßiges Eintrittsgeld offen steht – den sachkundigen Führer mit inbegriffen.

Doch damit der krassen Unterschiede zwischen einst und jetzt nicht genug: Von ehedem ziemlich genau 17,3 Kilometern Untertage-Strecke sind nach dem radikalen Rückbau zwischen 2001 und 2006 nur noch rund 200 Meter übrig. Die aber werden von der Leiterin des seit März 2008 hier angesiedelten Dokumentationszentrums, Heike Hollunder, und den Aktiven des Heimatvereins Alt-Ahrweiler, in deren Obhut die Anlage übergangenen ist, mit Witz und Engagement so präsentiert. Ein Besuch hier ist nicht nur lehrreich, sondern macht auch Spaß.

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Die Lust, von der Heimat zu erzählen

Stellten den neuen Wanderführer durch die Herrschaft Merode vor: Kommunalbetreuer Walfried Heinen sowie Lucia Wamig, Hermann-Josef Nathaus und Stephan Scheidt vom Heimat- und Geschichtsverein (von links). Foto: HahnWanderungen durch die Historie: Der Geschichts- und Heimatverein Herrschaft Merode stellt einen neuen Führer vor

Schlich. Viel Mühe steckt in der neuen Veröffentlichung des Geschichts- und Heimatvereins Herrschaft Merode – und selbstverständlich auch viel Historie. Der Vorsitzende Hermann-Josef Nathaus und seine Vorstandskollegen Lucia Wamig und Stephan Scheidt stellten jetzt mit dem RWE-Kommunalbetreuer Walfried Heinen – sein Arbeitgeber fördert Publikation dieser Art als „nachhaltigen Beitrag zu Kulturarbeit" und beteiligte sich an den Druckkosten – das neue Buch im Schlicher Pfarrheim vor.

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Gut behütet beim 3. Rad-Aktionstag des Kreises Düren am 17. Juli

Am 17. Juli ist Radaktionstag: Landrat Wolfgang Spelthahn (v.l.), Fahrradbeauftragter Hans-Georg Hellebrand, Silke Stach-Reinartz und Prof. Dr. Herbert Schmidt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Düren, laden alle ein, mitzuradeln. Dazu bie-tet der Kreis Düren 1000 hochwertige Fahrradhelme gegen eine Schutzgebühr an. Der Erlös kommt Notleidenden aus der Region zugute.  Seitdem das neue Knotenpunktsystem komplett ausgeschildert ist, gibt es im Kreis Düren ein Radwegenetz von rund 1500 Kilometern.

Wohin also fahren? Diese Frage dürfte sich am Sonntag, 17. Juli, nicht stellen. Denn an diesem Tag lädt Landrat Wolfgang Spelthahn ab 10 Uhr zum 3. Rad-Aktionstag des Kreises Düren ein und wartet mit drei Routenvorschlägen auf.

Start- und Zielort ist jeweils vor dem Fahrradparkhaus am Dürener Hauptbahnhof. Anders als in den Vorjahren radelt man diesmal nicht im Konvoi. Statt dessen stehen drei Routen zur Auswahl, die auf Faltblättern beschrieben werden. Die 15 Kilometer lange Flachetappe führt die Radler über Mariaweiler, Derichsweiler und Gürzenich. Wer die 25 Kilometer lange Tour wählt, rollt über Stockheim, Bubenheim, Frauwüllesheim, Eschweiler über Feld und Girbelsrath nach Düren zurück.

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