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Düren Soziales

Erster Dürener Gipfel: Kinderarmut

Im Zeichen dieses Logos wollen zukünftig kämpfen: Vertreter von Politik, Verwaltung, Kirchen und Wohlfahrtsverbänden trafen sich auf Schloss Burgau zum ersten „Dürener Gipfel" gegen Kinderarmut. Foto: Hahn

Gesellschaftliche Barrieren abbauen.

Niederau. Ein Anfang ist gemacht: Rund 100 Vertreter von Politik und Verwaltung, Service-Clubs, Wohlfahrtsverbänden sowie anderen Vertretern der Sozialarbeit trafen sich gestern auf Schloss Burgau zum ersten „Dürener Gipfel gegen Kinderarmut" Ratsherr Thomas Floßdorf, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses im Rat der Kreisstadt, brachte seine Erfahrungen beim Gipfel auf den Punkt: „Es macht Mut, dass in Düren die Leute gegen Kinderarmut zusammenstehen."

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Pfarre Gey: Nah und fern die Not lindern

Bereits zum vierten Mal kann Pfarrer Georg Neuenhofer und die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Gey Kathi Becker (von links) einen Scheck in Höhe von 1000 Euro aus dem Erlös des Parrfestes an Ulrich Wieser, Geschäftsführer Nobert Schoeller und Sigrid Heetkamp von InVia übereichen. Foto: nikoEine sehr erfreuliche Nachricht gab es jetzt für das Café Lichtblick von InVia: Das Cafe für Bedürftige Menschen in der Friedrichstraße 11 erhält eine Spende über 1.000.- Euro aus dem Erlös des Pfarrgemeindefestes in Gey-Straß.

Der Termin am dritten Wochenende im September in Gey ist für immer mehr Menschen ein willkommener Anlass einen Ausflug in die Eifelgemeinde zu machen. Alle Ortsvereine und viele freiwillige Helfer machen dann beim Pfarrfest mit. Es ist ein Fest für die ganze Familie mit zivilen Preisen und vielen Aktionen. Nicht nur das hervorragende Wetter sondern auch die großzügigen Kuchenspenden, die große Verlosung, frisch Gegrilltes von den Alten Herren des Fußballclubs Gey, die Waffelbude des Heimat- und Verkehrsverein Gey-Straß, die Wurfbude unter der Regie der Hubertusschützen und der Renner: die berühmten Geyer Reibekuchen aus über drei Zentnern frisch geschälten Kartoffeln des Kirchenchores haben in diesem Jahr zu einem Reinerlös des Festes von 6.400 Euro geführt.

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Ich bin gegen depressive Einstellungen

Heute engagiert sie sich vor allem für trauernde Menschen: Die Dürener Ursulinen-Schwester Genoveva Klein. Foto: HahnSchwester Genoveva Klein feiert am Samstag ihr 50-jähriges Ordensjubiläum. Mitmenschen schätzen ihre seelsorgerische Begabung.

Düren. Zur prägenden Gestalt erhoben zu werden: Das wäre Schwester Genoveva Klein wohl etwas peinlich. Trotzdem ist es so: Zahlreiche Menschen, darunter längst nicht nur kirchenkonforme Katholiken, schätzen die seelsorgerische Begabung der Ordensfrau – vor allem, wenn es darum geht, Männer oder Frauen nach dem Tod eines lieben Angehörigen wieder aufzurichten.

Denn obgleich sie und ihre Mitschwestern das Gebäude der St.-Angela-Schule an der Bismarckstraße in Düren längst verlassen haben, weil ihre Gemeinschaft immer kleiner wurde, und heute in der Kreisstadt in normalen Mietwohnungen oder einem Altersheim wohnen: Schwester Genoveva, die in einem Haus an der Weierstraße mit ihrer Mitschwester Irmgardis (die ihre leibliche Schwester ist) zusammenlebt, resigniert nicht, sondern erklärt: „Ich bin gegen depressive Einstellungen."

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Die Zwölf Apostel von Üdingen

Halten ihren Heimatort Üdingen bestens sauber und in Schuss: Die „Zwölf Apostel"mit Ortsvorsteher Manfred Stoffels (3. von links) haben sich die Pflege von öffentlichen Wegen und Plätzen auf die Fahnen geschrieben. Foto: Hahn

Immer donnerstags sind Sie im Einsatz. Mit Schubkarre, Besen und Schaufel bewaffnet halten Üdinger Senioren öffentliche Plätze und Wege sauber.

Üdingen. Nicht kann sie hindern – höchstens mal ein harscher Wintereinbruch oder der Urlaub. Aber ansonsten stehen sie jeden Donnerstag zwischen 9 und 12 Uhr parat, komme was da wolle. Sie: Das sind die Männer im Alter zwischen 59 und 83 Jahren, die in Üdingen als „Die zwölf Apostel" bekannt sind. Was sie sich auf die Fahnen geschrieben haben, erinnert an den Namen ein berühmten Aktion: „Unser Dorf soll schöner werden".

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Feuerwehr der Gemeinde Langerwehe ist für die Zukunft gerüstet

Ein Präsent als Dankeschön: Langerwehes Wehrleiter Guido Gerhards (rechts) sowie seine Stellvertreter Timo Löfgen (links) und Karl-Josef Heimbüchel (2. von links) bedankten sich beim scheidenden Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Wolfram mit einem Geschenk für die gute Zusammenarbeit. Foto: HahnZu 33 Bränden und 13 Tierrettungen ist dei Langerweher Feuerwehr im vergangenen Jahr gerufen worden. Der Bürgermeister macht Mut, dass ein weiteres Fahrzeug gekauft werden kann.

Langerwehe. Da mussten die Feuerwehrleute von Langerwehe stolz sein. „Ihr selbstloser Einsatz ist ein unverzichtbarer Teil unseres Gemeinwesens", bescheinigte ihnen Bürgermeister Heinrich Göbbels. Bei der Jahreshauptversammlung, zu der rund 150 Frauen und Männer aus dem gesamten Gemeindegebiet in die Kulturhalle gekommen waren, blieb das nicht das einzige Kompliment des Chefs im Rathaus.

„Ihre Tätigkeit ist ein zentraler Faktor für die Lebensqualität der Bürger", attestierte der erste Bürger seinen aufmerksamen Zuhörern. In ihrem Selbstbewusstsein derart gestärkt, nahmen die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung nicht zuletzt den Rechenschaftsbericht von Wehrleiter Guido Gerhards entgegen und freuten sich über viele Ehrungen sowie Beförderungen.

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