Wed06192013

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Düren Politik

Zweite Chance - Die Angebote folgen der Notwendigkeit

„Der Schulabschluss ist die Eintrittskarte in eine spätere Qualifizierung", sagte Thomas Rachel (3.v.r.) bei der Übergabe der Förderzusage des Ministeriums an den Vorsitzenden des Sozialwerkes Dürener Christen Kurt Schröder (4.v.r.). Simone Hacker (r.) und Karina Umlauf (l.). Foto: nikoDas Projekt „Schulverweigerung – zweite Chance" des Sozialwerks Dürener Christen kann fortgeführt werden. Förderung aus Berlin.

Kreis Düren. Gute Nachrichten aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend überbrachte Staatssekretär Thomas Rachel (CDU) dem Sozialwerk Dürener Christen. Das im Jahr 2008 gestartete Projekt „Schulverweigerung – zweite Chance" wird für weitere drei Jahre mit 314 000 Euro bis Ende 2013 auch Europäischen Sozialfonds und der Europäischen Union gefördert. Bei diesem Projekt kümmern sich sechs Sozialarbeiter an kreisweit 19 Haupt-, Gesamt- und Förderschulen um Schüler ab zwölf Jahren, die die Schule schwänzen oder im Unterricht sitzen, diesem aber nicht mehr folgen. In enger Abstimmung mit Eltern, Lehrern und Trägern der Jugendhilfe wird versucht, die Schüler wieder an das Lernen heranzuführen. Ziel ist es, dass die Jugendlichen einen Schulabschluss machen. Künftig soll sich die „zweite Chance" auch um Schulabbrecher aus Berufsschulen kümmern.

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Ein Kompass für Dürens Sozialpolitik

Stellten die Ergebnisse der „Sozialraumanalyse für die Stadt Düren" vor: Ina Ruick mit Manfred Savelsberg (r.) und Thomas Floßdorf. Foto: Stadt DürenDas Jugendamt der Stadt stellt neue Sozialraumanalyse vor

Düren. Auf 184 Seiten gefüllt mit Daten und Tabellen, Theorie und Praxis durchquert die neue „Sozialraumanalyse für die Stadt Düren" sämtliche Stadtteile. Sie gibt aufschlussreiche Informationen zur demografischen Entwicklung, zu Haushaltsstrukturen, zu besonderen Problemgruppen sowie zu sozialen Einrichtungen und Vereinen.

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Alternativen zur „Parkplatzmanie“ suchen

Bruno Voß, Verena Schloemer und Ludger Dowe von den Grünen / Bündnis 90 kämpfen für eine grundsätzliche Neugestaltung des Goebenplatz für mehr Verweilqualität grüner Lunge für das Ostviertel um das Krankenhaus.Die Grünen kritisieren die Neugestaltungspläne für den Goebenplatz. Umtaufe in Max Oppenheim Platz.

Alte Kastanien, Kiefern und Eschen müssen am Goebenplatz anthrazitfarbenem Betonsteinpflaster weichen. „So verfahren die Planungsämter der Stadt Düren offenbar nach dem Motto: Bäume weg und Autos hin. Wir wollen uns vielmehr darüber unterhalten, wie man eine neue Platzgestaltung mit dem Erhalt der Bäume hinbekommt", so die grüne Stadträtin Verena Schloemer. Für Sie ist das wieder ein Beispiel für die Parkplatzmanie der Stadt.

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Veränderte Risikowahrnehmung

Gaben Auskunft zum Thema „Energiewende“: Professor Jürgen-Friedrich Hake vom Forschungszentrum Jülich und Staatssekretär Thomas Rachel, hier zusammen mit dem neuen Ortsvereinsvorsitzenden der CDU in Düren-Ost, Nuri Karaaslan (von links). Foto: HahnThomas Rachel (CDU) erklärt die Energiewende nach Fukushima.

Düren. An Beredsamkeit mangelt es dem Dürener Bundestagsabgeordneten und Staatssekretär im Berliner Ministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, ganz gewiss nicht. Und wenn es darum geht, die Politik den Mitgliedern der CDU vor Ort und Gleichgesinnten darzustellen, dann läuft der 49-jährige Christdemokrat zur Hochform auf.

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„Schlaglöcher nur notdürftig zugestopft“

Bemängeln den Zustand des Ruruferradwegs: Verena Schloemer und Bruno Voß von den Dürener Grünen.Die Dürener Grünen kritisieren den Zustand des Ruruferradwegs. Der Kreis soll handeln.

Langsam werden die Temperaturen angenehmer. Die Natur ruft und immer mehr Menschen, zieht es für eine Tour, an den Ruruferradweg. Von Heimbach bis nach Linnich und weiter darüber hinaus ist er, das touristische Aushängeschild des Kreises Düren. „Auf den Straßen Dürens ist es für Fahrradfahrer nicht ohne. Stress und Aggressivität begegnet man hier überall“, gibt Verena Schloemer ihren gefühlten Eindruck wieder. Dies wird auch durch die Unfallstatistiken aufgrund des rasant anwachsenden Individual- und Schwerlastverkehrs belegt.

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