Radiologische- und nuklearmedizinische Praxis an der Kreuzstraße arbeitet mit einem neuen Magnetresonanztomografen
Düren. „Endlich kommt es. Ich kann es kaum erwarten, dass wir den neuen Magnetresonanztomografen in Betrieb nehmen können", blickte Dr. Ulrich Sous aufgeregt in die Höhe. Am Haken eines großen Autokrans schwebte das neue Herzstück der radiologischen und nuklearmedizinischen Gemeinschaftspraxis an der Kreuzstraße langsam an seinen neuen Bestimmungsplatz. Ein wenig bange war ihm schon, dass das 4,6 Tonnen schwere Gerät irgendwo aneckt, gab der Facharzt für diagnostische Radiologie zu. Denn die Anschaffung war mit 1,4 Millionen Euro alles andere als billig.
Hauswand aufgebrochen
Der neue Magnetresonanztomograf (MRT) ersetzt in der Praxis den alten. Seit vier Monaten wurde der Generationswechsel vorbereitet. Neue Schwerlastträger wurden unter der Praxis eingezogen, eine stärkere Stromversorgung gelegt und zur Abschirmung des Untersuchungsraumes ein neuer Faraday'scher Käfig geschaffen. Um das neue Gerät überhaupt in die Praxis zu bekommen, musste die Hauswand großflächig aufgebrochen werden.
Der MRT der neuesten Generation beschert den Patienten mit seinem 70 Zentimeter Röhrendurchmesser deutlich mehr Komfort. „Die größere Röhre, ein Kopfhörer mit guter Musik während der Untersuchung und auch die neue LED-Lichtinstallation helfen, die beklemmende Enge vom Vorgängermodell zu vergessen", erklärt Ulrich Sous, Mitglied des achtköpfigen Ärzteteams, die Vorzüge für Patienten.
Zudem eigne sich die neue Röhre auch für besonders kräftige Personen mit einem Gewicht von bis zu 250 Kilo. Sie bietet eine Bildqualität, die selbst kleinste Veränderungen in Organen, Gefäßen und Knorpelschichten deutlich in 3-D Bildern erkennen lässt. Das Gerät wird Anfang Oktober in Betrieb gehen.
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