Unfallchirurgien des St. Augustinus Krankenhauses und des St. Marien-Hospitals erhalten Zertifikat als Mitglieder des Trauma-Netzwerks Euregio-Aachen
Die Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Augustinus Krankenhaus in Düren-Lendersdorf und die Abteilung für Unfallchirurgie im St. Marien-Hospital in Düren-Birkesdorf erhielten zusammen mit allen 13 weiteren Mitgliedern im Trauma-Netzwerk Euregio-Aachen während einer Feierstunde ihre Zertifikate, nachdem jede einzelne Klinik sich dem Zertifizierungsprozess unterzogen hatte.
Ziel des Netzwerks ist es, Unfallbetroffene schnellstmöglich in das für ihre Verletzung passende Krankenhaus zu bringen.
Welches das ist, hängt von der Art der Verletzung ab, aber auch davon, wie sich die Aufnahmekapazitäten eines Hauses zum Zeitpunkt der Anfrage gestalten. Die Kliniken im Trauma-Netzwerk Euregio-Aachen informieren die Rettungsleitstellen nun mehrmals am Tag über ihre Auslastung. Vor allem bei Unfällen mit mehreren Verletzten spart dies Zeit und je schneller ein Unfallbetroffener behandelt wird, desto besser. Generell sollen die Patienten ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht werden. Ist dies nicht möglich, da ein Krankenhaus überfüllt ist oder keine Spezialabteilung für eine bestimmte Verletzung hat, wird der Verletzte regional oder überregional untergebracht. Dafür steht das Trauma-Netzwerk Euregio-Aachen. Die Zertifizierung dient der Qualitätssicherung und wird alle drei Jahre überprüft. Sie umfasst nicht nur die medizinische Leistung, sondern auch die Dokumentation und die Übermittlung der Daten ins Deutsche Traumaregister, um das Qualitätsmanagement ständig zu verbessern. Die Ärzte der Mitgliedskliniken treffen sich regelmäßig zum Erfahrungsaustausch.