Drittes Klassentreffen zum Jubiläum.
Zum ersten Mal trafen sich die Schüler der beiden Abschlussklassen des Jahrgangs 1961 der „Öffentlich Zweijährigen Handelsschule" des damaligen Berufschulzweckverbandes Düren" vor 25 Jahren. Anlass war der „Tag der offenen Tür" der Kaufmännischen Schulen. Nach regelmäßigen Treffen galt es am Freitag einmal wieder ein rundes Jubiläum im Post Hotel ausgiebig zu feiern.
Von den ehemals 49 Absolventen kamen mit Günter Lehner, Helmut Krifft, Heidi Spiekermann, Ilse-Maria Schöcke, Thea Saul, Sofia Junggeburth, Helga Meier, Josefine Bachem, Günther Adamec, Ria Admaec, Jürgen Ketterer, Heinz-Dieter Mitrenga, Ingrid Zink, Wilfried Jansen, Bernd Rinke, Hans Peter Robrock, Hilde Gouder, Marita Schmitz, Ulrike Heinrichs, Agatha Steinhart kamen mittlerweile 20 Schulfreunde wieder zusammen, um über alte Zeiten zu klönen und neue Verabredungen zu treffen.
„Damals waren wir streng in einer Mädchenklasse und eine Knabenklasse aufgeteilt. Sitte und Anstand wurde von den Lehrern eingefordert," erinnert sich Helmut Krifft noch genau an die Pausenzeiten, wo es immer wieder Begegnungen gab. Auch die Klassenfahrten in die nahe Eifel wurden getrennt durchgeführt. Während die Mädchen mit ihrer Lehrerin Maus in Blankenheim eine etwas sittsame Woche hatten, kaperten sechs Jungs kurzerhand einen Transporter. „Er kam uns auf halber Strecke entgegen, und der Fahrer nahm uns kurzerhand mit, " erzählt Günter Lehner auch heute noch gerne den Streich der Verschworenen, die damit schneller als die anderen waren. Sie mussten den ganzen Weg zur Herberge zu Fuß laufen. Doch es waren auch goldene Zeiten. Mittelständische Betriebe, Banken und auch Behörden klopften während der Schulzeit bei den Lehrern an. „Es war einfach ein gutes Gefühl zu wissen, dass man, noch bevor bestandener kaufmännischen Prüfung, einen Ausbildungsplatz in der Tasche hat," so Helmut Krifft.
So manche kleine Geschichte, ob von der Versuchsfirma „Fahrrad Schnell" oder dem Lehrer, dem nie überprüften 240 Silben in der Minute in Kurzschrift gelang, sorgte für manchen Lacher.




