Neun ambitionierte Menschen beginnen in Düren ihr MBA-Studium. Sie lernen verantwortungs- und risikobewusst zu arbeiten.
Düren. Sie stammen aus Aachen und Tönisvorst bei Krefeld, aus Niederzier, Erkelenz und Titz, übernehmen bald ein Unternehmen oder stehen zumindest in den Startblöcken, um eine Führungsposition – und machen sich dafür mit einem Studium in Düren fit. Neun junge Menschen holen sich mit einem Studium im Fachen „MBA Entrepreneurship" den Feinschliff und das wirtschaftswissenschaftliche Fachwissen für den Chefsessel. Den akademischen Titel des „Master of Business Administration" (kurz: MBA) können die Kursteilnehmer dank einer Kooperation zwischen der Fachhochschule (FH) Aachen und dem im vierten Obergeschoss des Hauses Markt 2 (Bürgerbüro) ansässigen „Aachen Institute of Applied Sciences" (Aachener Institut für Angewandte Wissenschaften, kurz: Acias) im Zuge des rund anderthalbjährigen Studium das notwendige Rüstzeug für die erfolgreiche Arbeit in einer Führungsposition.
In dem von der FH in Zusammenarbeit mit einem Koordinierungsrat, dem neben dem wissenschaftlichen Leiter und Vorsitzenden, Professor Dr. Johannes Gartzen, auch der Vorstand der Sparkasse Düren, Professor Dr. Herbert Schmidt, angehört, entwickelten Studiengang geht es darum, die Teilnehmer zu befähigen, verantwortungs- und risikobewusst einen Betrieb zu leiten und die Firma durch das Spinnen von Netzwerken sowie das Entwickeln von Kooperationen voranzubringen. An (fast) jedem Freitag von 18 bis 21.15 Uhr sowie samstags von 8 bis 15.15 Uhr werden die angehenden MBA-Absolventen in den Acias-Räumen sitzen und unter Leitung ihrer Dozenten wertvolles Wissen in Fächern wie Rechnungswesen oder Marketing erwerben.
Professor Gartzen zeigte sich bei der Eröffnung des Studienganges hoch erfreut über den hohen Anteil an Maschinenbau-Studenten, die ihm schon von der Aachener Fachhochschule her bekannt sind. Als bildungspolitischen Lückenschluss schätzte hingegen Bürgermeister Paul Larue den Start des Studienganges ein. Ausdrücklich lobte der Chef im Rathaus die „Schulstadt Düren" und freute sich, dass das MBA-Angebot seit einiger Zeit das Spektrum des in der Kreisstadt Gebotenen abrundet: „Was uns bis dahin gefehlt hat, war noch ein Hochschul-Angebot." Und sowieso überbrachte der Kommunalpolitiker vor allem eines: Den künftigen Absolventen sprach Larue seine „Gratulation zur Entscheidung und Zulassung" aus. Vorbildlich verhielten sich derweil die Fortgeschrittenen, die ihr Studium bereits im vergangenen Jahr begonnen hatten und nun dem Abschluss zustreben: Sie sorgten hinter der Bar für den Getränkeausschank.




