Ingenieur Jörg Hubrich und die Verbraucherzentrale beraten zum Thema Heizungspumpen. Wettbewerb auf Landesebene.
Düren. Jörg Hubrich ist ein Mann der Praxis. Und als ein solcher weiß der Architekt und Ingenieur: „Was den Leuten nie einfällt, ist, dass sie eine Heizungspumpe haben – und die sind in der Regel deutlich überdimensioniert.“ Doch dabei muss es nicht bleiben: Hubrich, ganz nebenbei auch noch Energieberater, hat sich mit Hildegard Dapper, der Leiterin der Verbraucherzentrale (VZ) gleich neben dem Bürgerbüro am Markt in Düren, zusammengetan und bietet im Zuge der Aktion „Ausgepumpt!“ Ratsuchenden sein Fachwissen an.
1000 Kilowattstunden
Die Rechnung, die Hubrich und Dapper aufmachen, hört sich plausibel an: „Wenn die Heizungspumpe zu viel Strom schluckt, kann das leicht ein Drittel des Haushaltsbudgets kosten.“ Um die 1000 Kilowattstunden schluckt so ein Teil pro Jahr. „Moderne Pumpen kommen mit 80 Prozent weniger aus“, macht Experte Hubrich Sparfüchsen den Wechsel schmackhaft. Der hat selbstredend seinen Preis: Rund 350 Euro kostet die Maßnahme, wie der Fachmann und seine Mitstreiterin vorrechnen. Um indes noch die neuesten Erkenntnisse über das Stromsparen und die Heizungspumpen unters Volk zu streuen, bietet die Verbraucherzentrale nicht nur ihre bewährten Beratungsdienste an. Vielmehr schreibt die VZ auf Landesebene einen Wettbewerb aus, bei dem Gewinner jeweils pro Regierungsbezirk 150 Euro für den Einbau eines neuen Gerätes winken. In jedem Kreis wie zum Beispiel Düren werden dann noch Vor-Ort-Beratungen im Wert von je 60 Euro verlost.
Wer beim Wettbewerb mitmachen will, erhält die Fragebögen hierzu bei der Verbraucherzentrale, Düren, Markt 2. Termine mit dem Energieberater können über die Hotline 0180/111 59 99 vereinbart werden.
Mehr dazu im Internet: www.sparnachbar.de/pumpensuche



