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Theater
Ein Schuss Charme und eine Prise Erotik Drucken
Theater
Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 11:39 Uhr

Turbulente Komödie mit vielen Akteuren: Joan Shirleys Komödie „Kein Sex, kein Mord – aber eine Leiche“ (hier eine Szene mit – von links nach rechts – Beatrice Kaps-Zurmahr, Britta Kohlhaas, Heinz Drenker, Meike Gottschalk, Olaf Böhnert und Christina Knebel) amüsierte das Publikum im Haus der Stadt zu Düren. Foto: Christoph HahnIrrungen, Wirrungen: Boulevardkomödie „Kein Sex, kein Mord – aber eine Leiche“ überzeugt mit gediegener Unterhaltung

Düren. „Kein Sex, kein Mord – aber eine Leiche“: Das Stück hielt, was der Titel verspricht. Eine turbulente Handlung auf der Bühne, eine phasenweise verzwickte Handlung und eine Prise Erotik: Die Boulevardkomödie von Joan Shirley bot im Haus der Stadt Dürener und anderen Fans der Komödie gediegene Unterhaltung.

Das Ensemble, das die auf Stücke dieser Art spezialisierte Direktion Höckmann auf die Reise in die Kreisstadt geschickt hatte, erwies sich jedenfalls als im Boulevard-Metier ziemlich sattelfest. Heinz Drenker spielt den liebenswerten Lebenskünstler Bernie Anderson mit einem gehörigen Schuss Hallodri-Charme.

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Riesige Bäume wirbeln um Gretel Drucken
Theater
Sonntag, den 20. Dezember 2009 um 10:24 Uhr

Voller Spielfreude: Lenka Liebling (links) und José Bernardo Cuba Mariaca spielen die Titelrollen in der Ballettversion von Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“. Foto: Deutsche TanzkompanieDie Deutsche Tanzkompanie begeistert mit Märchenstück im Haus der Stadt

Düren. Es war kein Weihnachtsmärchen – und dennoch lag ein Zauber über der Bühne im Haus der Stadt. Mitgebracht hat diese Magie die Deutsche Tanzkompanie, die jetzt zum wiederholten Mal in Düren gastierte. Im Gepäck der Truppe aus dem mecklenburgischen Städtchen Neustrelitz: eine Ballettversion der Humperdinck-Oper „Hänsel und Gretel“, zu der die Musik quasi als Konserve eingespielt wurde.

Die Künstler, deren Haus im Untertitel „Stiftung für traditionellen Tanz“ heißt, wussten ihre alten wie jungen Zuschauer von Anfang durch fulminante Bilder von großem Zuschnitt und einleuchtender Kraft zu begeistern. Dass dem so war, hat in der Tat etwas mit den im Untertitel beschworenen Traditionen zu tun: Hier wird kaum etwas verfremdet.

So entsteht in der Inszenierung und Choreographie von Eva Brehme-Solacolu ein Grad an Erkennbarkeit von Figuren und Szenerien, die besonders den Möglichkeiten und Bedürfnissen der Kinder Rechnung trägt.

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Mit Charme, Sex-Appeal, Witz und Klappbühne Drucken
Theater
Dienstag, den 12. Mai 2009 um 21:53 Uhr

Sweet Sue (Brigitte Bauma), Jerry/Daphne (Jan Felski), Joe/Josephine (Markus Hottgenroth) Fotonachweis: Landestheater/HörnschemeyerLandestheater zeigt „Sugar“ im Haus der Stadt

Düren. Wer Billy Wilders Hollywood-Klassiker „Manche mögen's heiß“ von 1958 mit Marilyn Monroe, Jack Lemmon, Tony Curtis und anderen Leinwand-Größen kennt, kennt damit im Grunde auch den Grundstock zu Jule Stynes 1972 uraufgeführtem Musical „Sugar“. In einer Inszenierung des Landestheaters Detmold war dieses durchaus charmante und amüsante Stück nun im Dürener Haus der Stadt zu sehen.

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„Spitzmäuse“ glänzen mit bravourösen Leistungen Drucken
Theater
Sonntag, den 29. März 2009 um 10:32 Uhr

Helle Aufregung gab es in der kleinen, mittelalterlichen Stadt, als Fridolin mit der Glückshaut als 500. Bürger das Licht der Welt sah. Es ward ihm geweissagt, dass er einst die Tochter des Königs zur Frau haben wird.Kindertheatergruppe der St.-Sebastianus-Schützen als „Nachwuchsbörse“. Märchen „Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren“.

Langerwehe. Auf dem Marktplatz einer kleinen, mittelalterlichen Stadt: Pierre Filusch kommt mit großer Tute und schwerer Hellebarde auf die kleine Bühne in der Kulturhalle und ruft: „Hallo Leute! Kommt her, es gibt Neues zu berichten.“ Von allen Seiten kommen kleine Bürger, und im Saal warten schon geduldig über 100 kleine und große Besucher auf das Märchen „Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren“ – frei nach der Erzählung der Gebrüder Grimm.

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Ein urkomisches Duell zwischen Piano und Flöte Drucken
Theater
Sonntag, den 08. März 2009 um 11:36 Uhr
Ingo Koch – in dieser Szene als DJ Ötzi – begeisterte wie seine Mitspieler das Vossenacker Publikum mit überzeugenden schauspielerischen Leistungen.Das exART-Musiktheater bringt mit „Leidenschaften in G-Dur“ ein Stück auf die Bühne des Franziskus-Gymnasiums, das die Zuschauer herzhaft lachen lässt. Großer Beifall für die starken schauspielerischen Leistungen.

Vossenack. „Es ist mir eine Ehre, Sie nun in die Welt der Klassik entführen zu dürfen“, begrüßte Ingo Koch etwas distinguiert das bestens aufgelegte Publikum in der Aula des Franziskus-Gymnasiums in Vossenack. Ja, es hätte alles so schön sein können: Wolfgang Amadeus Mozarts „Kleine Nachtmusik“ wollte der Musiker geben – doch seine Partnerin Vera Cremer hatte Anderes im Sinn, das ein normales Konzert schnell in weite Ferne rücken ließ.
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