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Über eine Ersatzreligion und ihre Jünger Drucken
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Dienstag, den 01. Juni 2010 um 05:47 Uhr

Spielten sich im Dürener Kulturzentrum KOMM die Pointen zu als wären sie Bälle: Ruth Schiffer und Lüder Wohlenberg. Foto: HahnDas WM-Kabarett „Ballzauber" widmet sich im Komm mit süffisantem Witz und Spottlust dem männlichen Gefühlsleben

Düren. Den Ball haben sie schön flach gehalten und statt realen intellektuelle Steilpässe hingelegt. Alles Andere hätte ja auch im kuschelig-kompakten Raum des Dürener Kulturzentrums KOMM an der August-Klotz-Straße zu Problemen geführt. Dort nämlich war das Kölner Trio Ruth Schiffer, Lüder Wohlenberg und Jörg Fuhrländer mit seinem WM-Kabarett „Ballzauber" zu Gast.

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Beckers Humor ist sonniger als das Wetter Drucken
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Sonntag, den 30. Mai 2010 um 14:17 Uhr

„Frohe Finxten“ wünschte Jürgen Beckers in Düren. Seine Figuren sind nicht jecker als das Leben und seine Rechtschreibung freizügig. Foto: Christoph Hahn„Frohe Finxten“ in der Arena Kreis Düren mit dem Kabarettisten aus Baesweiler. Seine Figuren sind nicht jecker als das Leben.

Düren. Kabarettprogramme, Karnevalssitzungen und noch mehr: Jürgen Beckers nicht zu kennen ist da schon ziemlich schwierig. Sein Charme, sein verschmitzter Humor, seine Art, regional bedingte (sprachliche) Eigenheiten zu karikieren, aber nicht zu denunzieren: Für Fans gibt es viele Gründe, den Mann aus dem nördlich von Aachen gelegenen Baesweiler zu mögen. So nimmt es denn auch kaum Wunder, dass am Samstag die Arena Kreis Düren bis fast auf den letzten Platz gefüllt ist. Denn der Local Hero und Star des Abends hat nicht nur sich und seinen treuen Keyboarder Harald Claßen in die Kreisstadt mitgebracht – es gibt auch ein Special, ein besonderes Programm: Es verspottet nonchalant die Regeln der Rechtschreibung (Regeln machen Rheinländer eh nicht so an) und heißt „Frohe Finxten!“.

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Saftig, ironisch und auch süffisant Drucken
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Montag, den 17. Mai 2010 um 06:40 Uhr
Lachen und Weinen gehört für den in Kanada geborenen Bonner Bill Mockridge zusammen. Er war zu Gast im Foyer-Café „da capo" Foto: HahnDer Humorist Bill Mockridge ist keiner, der bloß schnelle Lacher fangen will

Düren. Ein Star sucht Tuchfühlung: Wiewohl er sicher auch den großen Saal hätte füllen können, setzte Schauspieler Bill Mockridge (Fans der „Lindenstraße" als Erich Schiller bekannt) bei seinem Düren-Gastspiel im Haus der Stadt auf eine intime Atmosphäre und trat mit seinem aktuellen Programm „Das Beste" im Foyer-Café „da capo" auf – als Premiere einer neuen Reihe, mit der Theaterchefin Monika Rothmaier-Szudy auf genau diese Nähe zwischen Künstler(n) und Publikum setzt.

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Zwei ist eine zuviel? Auf gar keinen Fall! Drucken
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Mittwoch, den 28. April 2010 um 18:02 Uhr
Verstehen sich auch außerhalb des Karnevals auf Kostümspiele: Die Kölner Kabarettistinnen Biggi Wanninger (links) und Anne Rixmann feierten mit „Zwei sind eine zu viel" im Dürener Kulturzentrum "Komm" einen Publikumserfolg nach Maß. Foto: HahnAbend der deftigen Art: Die Komikerinnen Biggi Wanninger und Anne Rixmann brillieren mit amüsanten Wortgefechten

Düren. Als Präsidentin der Kölner Stunksitzung und Nachfolgerin von Jürgen Becker ist Biggi Wanninger so etwas wie ein Markenartikel in Sachen alternativer rheinischer Humor. Doch Steigerungen sind dabei durchaus drin – zumindest im Dürener Kulturzentrum „Komm". Dort nämlich gastierte der knubbelige Temperamentsbolzen vor ausverkauftem Haus. Zusammen mit ihrer Bühnenpartnerin Anne Rixmann sorgte der Star vom Rhein dort für einen Abend der eher deftigen Art. Im Gepäck des Duos: das neue Programm „Zwei ist eine zu viel".

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Er beherrscht die schwere Kunst der Leichtigkeit Drucken
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Samstag, den 16. Januar 2010 um 11:21 Uhr

Serviert Pointen wie aus der Hüfte geschossen: Dieter Nuhr bei seinem Auftritt in der Arena Kreis Düren. Foto: Christoph HahnDieter Nuhr präsentiert vor 2300 Zuschauern in der ausverkauften Arena Kreis Düren sein neues Programm. Jede Pointe sitzt, wenn der Publikumsliebling seine Gags scheinbar locker aus der Hüfte schießt.

Düren. Der Mann ist eine Berühmtheit, der Mann ist Kult. Wo Dieter Nuhr auftritt, sorgt er für ausverkaufte Häuser – so auch in der Arena Kreis Düren, wo am Freitagabend beim Gastspiel des Düsseldorfer Kabarettisten mit seinem aktuellen Programm „Nuhr die Ruhe“ nun wirklich auch der allerletzte der rund 2300 Sitzplätze im weiten Rund besetzt war. Doch der Star des Abends entpuppte sich nicht bloß als Publikums- und Kassenmagnet: So locker und scheinbar wie aus der Hüfte geschossen serviert kaum ein Kollege seine Gags. Das Ganze würzt Nuhr noch mit Ironie und Verschmitztheit. Die schwere Kunst der Leichtigkeit: Das hat niemand so gut drauf wie er. Und darum steht das Publikum auf Nuhr.

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