Sat05192012

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Back Dürener Kultur Theater in Düren Tintenblut: Magie zwischen Tag und Traum

Tintenblut: Magie zwischen Tag und Traum

Achtung, Magie! Szene aus der Produktion „Tintenblut“ nach dem Roman von Cornelia Funke, mit dem das „Theater auf Tour“ sein Publikum im Haus der Stadt zu Düren begeisterte. Foto: HahnFrankfurter „Theater auf Tour" bringt im Haus der Stadt Cornelia Funkes Roman „Tintenblut" auf die Bühne. Vor allem die jungen Mädchen lassen sich gerne in die Welt der Bücher entführen.

Düren. Geschichten erzählen, Verzauberung wecken: Das alles und noch mehr gehört zum Geschäft derer, die Produktionen für Kinder und Jugendliche auf die Bühne bringen. In diesem Sinne kann das Stück „Tintenblut" nach dem Roman von Cornelia Funke, auf die Bühne des Hauses der Stadt in Düren gebracht von den Akteuren des „Theater auf Tour" aus Frankfurt, als erfolgreich gelten. Auch wenn die sehr ansprechende Aufführung leider nicht gerade ausverkauft war.

Die Darsteller, die jeweils gleich mehrere Rollen zu verkörpern hatten, leisteten mit Fantasie und Engagement viel, um ihre Zuschauer in die Figuren und ihre vielschichtige Geschichten im Bereich zwischen Tag und Traum zu verstricken.

Ein Buch mit Märchenwald

Das Publikum: Das waren vor allem junge Mädchen und ihre Eltern, die das Geschehen auf der Bühne gebannt verfolgten. Viele der Zuschauer stellten sich dabei als Kenner der literarischen Vorlage der Inszenierung heraus, war es doch schwer, die diversen Stränge zu entwirren ohne vorher die Nase in Funkes Schmöker gesteckt zu haben.

Neben dem Spiel der Akteure wirkte auch das Ambiente, die Szenerie dieser Tournee-Produktion sehr einladend. Das Herz der Dekoration bildete dabei ein überdimensionales Buch mit der Aufschrift „Tintenblut", das aufgeklappt und gedreht werden konnte, in seinem Inneren mal einen Märchenwald und mal eine Bibliothek preisgab. Denn bei „Theater auf Tour" wirkte nichts billig. Ein Bühne voller Magie und gut aufgelegte Darsteller: Das war in der Tat auch das große Plus dieses Gastspiels.