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Theater in Düren

Liebeslied der Oper sorgt für rote Ohren

Die Schauspieler der jungen Oper NRW spielten sich gerade ins Herz der über 120 neunen jungen Opernfans. Oper die richtig Spaß gemacht hat.
Erstmals Aufführung im Rurtal-Gymnasium. Schüler löchern Schauspieler der jungen Oper NRW. Vom schnellen Kostümwechsel immer wieder überrascht.

Düren. Stefanie aus der 5a des Rurtal-Gymnasiums hat ihren Schuh wieder bekommen, die ihr der Wassermann geklaut hatte. Schon zum Auftakt sorgen die Untertanen des Wasserkönigs mit kleinen Sprühflaschen dafür, das die über 120 Schüler der Klassen 5 und 6 im Musiksaal des Rurtalgymnasiums auch wissen, wie sich ihr Element anfühlt.

Schauspielers Martin Lucaß holt Sascha, den Säbelzahnfisch zu Hilfe.Sascha ist ein richtiges Stimmwunder und kann alle Stimmlagen der Männer und Frauen und demonstriert dies unüberhörbar als Tenor, als Alt oder Sopran.

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Wie Don Camillo in "St. Maria im Kapital"

Der erfahrene Monsignore Mozzarella (Dmitry Alexandrov) kann die Angriffe der zur Nana Mouskouri mutierten Physiotherapeutin (Jasmin Föhlens) kaum abwehren.
Kölner Millowitsch-Theater mit dem Schwank „Der Papst kommt” vor 500 Zuschauern im Haus der Stadt. Das Stück mit aktuellen Bezügen wirkt ein wenig aufgesetzt. Verwirrungen lösen sich am Schluss auf. Anstandsapplaus.

Düren. Eigentlich fehlt nur der Schnauzer, dann würde Peter Millowitsch seinem Vater Willy zum Verwechseln ähneln. Der neue Schwank „Der Papst kommt” des beliebten Kölner Kult-Theaters ging vor 500 Besuchern im Haus der Stadt über die Bühne.

Darin mimt Millowitsch Pfarrer Adam Herkenrath wie auch dessen Zwillingsbruder Anton. Der Pfarrer kennt Papst Benedikt XVI. aus seiner Zeit Studienzeit in Bonn. Beim Weltjugendtag in Köln hat Adam den Studienfreund in seine Gemeinde „Maria im Kapital” eingeladen. Dank der neuen Rechtschreibung verursacht Haushälterin Marthe Schwertlein (Christa Rockstroh) Verwicklungen, indem sie die wichtigste Stelle der Antwort aus Rom umdeutet von „Der Papst kommt mitnichten” in „Der Papst kommt mit Nichten”.

Zudem erkrankt Adam an Masern. Kaplan Fischer (Claus Janzen) holt den zwielichtigen Anton ins Pfarrhaus: Der muss helfen! Das hätte er besser nicht gemacht, denn als päpstliche Vorhut erscheint der glaubensfeste und unerbittliche Monsignore Mozzarella (Dmitry Alexandrov). Nun nehmen Verwirrungen, Irrtümer und Anzüglichkeiten unerbittlich ihren Lauf.

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Zuschauer erleben in Ellen eine Perle der Volksschauspielkunst

Professor Waldemar Weber (Dr. Helmut Brandt, rechts) hat seinen plötzlichen Sohn Fritz Pappenstiel (Peter Heyden, hinten) hinter dem Vorhang vor seiner Frau Henny (Doris Löhrer, 2. v. l) und der Schwiegermutter Mathilde (Gaby Drygall, links) versteckt. Jedoch bedient er sich unverschämter Weise von den Brötchen und dem Wein.
Der Theaterverein "Frohsinn" präsentiert den Schwank "Hurra ein Junge !"

Ellen. Jedes Jahr, genauer zwei Wochen vor Ostern, geht in Ellen, im Saal Wamig-Weber, der Vorhang auf für den Ellener Theaterverein „Frohsinn“ 1919 e.V., eine Perle des Volkstheaters im ganzen Kreis Düren.

Möchte man einen volkstümlichen Schwank sehen, denkt man zwangsläufig an die Kölner Idole Trude Herr oder Willy Millowitsch. Der Theaterfreund im Kreis Düren kann mit Stolz auf den Theaterverein „Frohsinn“ verweisen, ein außergewöhnliches Ensemble um den Vorsitzenden Peter Heyden der Volksschauspielkunst.

„Hurra, ein Junge!“, ein Schwank in 3 Akten vom Erfolgsautorenpaar Franz Arnold und Ernst Bach heißt das aktuelle Stück, dass Regisseur Dr. Helmut Brandt auf die Bühne bringt und ist heute der Grund um rechtzeitig nach Ellen zu fahren. Uraufführung war 1926 im Berliner Lustspielhaus.

Ja, wenn ein junger Ehemann von heute auf morgen zu einem Sohn kommt, wenn der Sohn älter als der Vater ist, der Großvater gleichzeitig der Vater, der Vater aber gleichzeitig der Schwager ist; und wenn diese äußerst verwickelte Geschichte noch dazu vor den Damen vertuscht werden soll – ohne Erfolg natürlich – das ist der Stoff der den ausverkauften Saal zum brodeln bringt.

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Wenn der Roboter die ordentliche Hausfrau spielt . . .

Verzweifelt sucht Jerome Watkins (Johannes Federkeil) einen Ausweg aus dem Dilemma. Er braucht eine Hausfrau. Ob die Täuschung mit dem Roboter GOU 300 F (Elisabeth Berg) gelingen wird?
Die Theater-AG des Burgau-Gymnasiums begeistert mit zwei Aufführungen von Alan Ayckbourns Komödie "Ab jetzt". 

Düren. Mit zwei Aufführungen in der Aula Des Burgau Gymnasiums am Freitag und Samstag setzte die Theater AG des Burgau Gymnasiums Alan Ayckbourns Komödie “Ab jetzt” gekonnt um. Mit viel Liebe zum Detail zauberte die Kunst AG Jeromes Arbeitszimmer auf die Bühne.

„Wir haben seit den Sommerferien regelmäßig geprobt und uns das Stück erarbeitet“ berichtet Lehrerin und Regisseurin Bernadette Schröder. Alan Ayckbourn ist wohl der meistgespielte lebende Theaterautor der Welt.

In Ayckbourns Komödie „Ab jetzt“ geht es um den Komponisten Jerome Watkins, gespielt von Johannes Federkeil im 1. Akt und von Christian Mani im 2. Akt, der auch die intimsten Lebensäußerungen seiner Umwelt in Musik verwurstelt und deshalb von seiner Frau Corinna (Elisabeth Berg) und Tochter Geain (Viola Zymelka) verlassen worden ist. Er vermisst seine Tochter und kann seitdem nicht mehr komponieren. Der Technikverliebte Jerome setzt seinen Roboter GOU 300 F (Elisabeth Berg im 1. Akt und Hannah Schlicht im 2. Akt) ein, um für einen Tag die neue Hausfrau zu sein.

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Furioser Krimi mit tollen Lichteffekten

Dieter Wien als William von Baskerville entdeckt die geheime Botschaft des Miniaturmalers Adelmus, der sich aus dem Fenster stürzte, und die den Schlüssel zum Geheimnis der Abtei darstellt. Foto: Christian Lietzmann
Aufführung von Ecos "Der Name der Rose" zum 100-Jährigen des Dürener Stadttheaters. Über 500 Besucher bedanken sich mit tosendem Applaus.

Düren. Wo liegt die Wahrheit, und wer hat sie zu fürchten? Das sind die zentralen Fragen der Bühnenfassung der Jubiläumsaufführung „Der Name der Rose“ von Umberto Eco, die zum 100. Geburtstag des Stadttheaters gezeigt wurde. Mit tosendem Applaus bedankten sich die über 500 Besucher für den kurzweiligen Krimi mit Intrigen, Mord, der Frage der Freiheit des Denkens und der Kraft des Lachens bei den Mitgliedern des Berliner Theater des Ostens unter der Regie von Vera Oelschlegel.

Nur ein kurzer Moment, da hatten die Zuschauer alle Kinobilder in ihren Köpfen abgeschüttelt. Dem Ensemble gelang ein kleiner Geniestreich: Das Bühnenbild spiegelte mit geschickt ausgewählten Lichteffekten, Einspielungen von gregorianischen Gesängen der Mönche die Atmosphäre der Benediktinerabtei im Apennin des Jahres 1327 wider. Allen voran überzeugten in den Hauptrollen Dieter Wien als mutig frei denkender, väterlicher William von Baskerville und sein Sohn Fabian Oscar Wien, der den jugendlich-liebenswerten, pfiffigen und neugierigen Novizen Adson von Melk darstellte. Überzeugend auch Vera Oelschlegel als blinder Bewahrer des Wissens und Behüter der großartigen Bibliothek des Klosters Jorge von Burgos. Man ist gebannt von den teils bewegenden, manchmal amüsanten Ermittlungen.

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