Wed06192013

Last update11:28:12 AM

Back Dürener Kultur Theater in Düren

Theater in Düren

Das Schwerelose verzaubert die Zuschauer

Die Welt des weißen Balletts und der tänzerischen Poesie entfaltete sich im Haus der Stadt
Genussvoller Ballettabend mit der „Compagnie Kiew“. Bravourstücke des klassischen Tanzes. Minutenlanger Applaus als Lohn.

Düren. Mit einem genussvollen Ballettabend mit Bravourstücken des klassischen Tanzes nach Motiven aus Bizets Oper „Carmen“, Ravels feurigem „Boléro“ und Interpretationen von Musiken Chopins endete das Theaterjahr im Haus der Stadt. Die „Compagnie Kiew“ servierte gleich drei tänzerische Leckerbissen auf einen Streich:

Zu orchestrierten Klavierstücken der Marzurken und Walzer von Fredéric Chopin tanzte das 40-köpfige Ensemble ganz in der Tradition des großen russischen klassischen Balletts. Es war die Welt des Schwerelosen, des weißen Balletts und ist in seinen Tanzvariationen reine Poesie und eine Hommage an die Romantik. Anmutig und Feen gleich waren die Gesten und Schritte der drei Ballerinen Darja Krulewska, Akari Kawasaki und Oksana Stetsenko der „Compagnie“.

Der „Ballettkörper“ wurde zur Dekoration und Umrandung – ganz wie es die russische Schule lehrt. Den Hebefiguren der Ballerinen in allen nur denkbaren Variationen gab „Porteur“ Konstantin Winowoj den Hauch von Leichtigkeit und Eleganz, und die guten Linien in der Choreographie überzeugten.

Weiterlesen...

Da bleibt wirklich kein Auge trocken . . .

Plötzlich kommt Feuer aus der Brieftasche, als Felix Gaudo die Memorygeschichte erzählt, mit der man sich Kleinigkeiten besser merken kann.
„Think-Theatre“ erntet mit seiner Unterhaltungsshow zum Thema Denken und Gehirn Lachsalven

Düren. Im Foyer im Haus der Stadt steht ein Kasten. Öffnet man die die Klappe der „Brainmaschine“ und steckt neugierig den Kopf hinein, stellt eine Stimme einige Fragen und fordert zum Grimassenschneiden auf. Spätestens, als im Saal lautes Lachen aufbrandet, ahnt man, dass man von der Maschine an der Nase herumgeführt wurde: Die Großleinwand oberhalb der Bühne lüftete das Geheimnis von Mensch und Maschine, die in Wahrheit eine Kandidatensuchmaschine mit versteckter Kamera ist und für ausgelassene Stimmung im Publikum sorgt.

Weiterlesen...

Stark genug um schwach zu sein

Mit viel Charme führten Elfi Zimmermann (links) und Ursula Offermanns souverän durch die einzelnen Programmpunkte des Abends.
Dürener Künstler und psychisch erkrankte Menschen gestalten Theaterabend

Düren. „Ich bin froh, dass wir unser Projekt so erfolgreich umsetzen können“, so Ursula Offermanns überglücklich am Ende ihres Theaterprojektes „Stark genug um schwach zu sein!“ in der Fabrik Becker und Funck. Gemeinsam mit Dürener Künstlern und psychisch erkrankten Menschen gestalteten sie ihren ersten grandiosen Theaterabend unter der Regieassistenz von Carina Cremer.

Mit „Willkommen, bienvenue, welcome“ aus dem Musical Cabaret begrüßten Ursula Offermanns und ihre Co-Moderatorin des Abends Elfi Zimmermann die über 100 Zuschauer im Saal. In kleinen Sketchen, Chansons und Arien von Tenor Lino Falbo und Mezzo Sopranistin Iris Lehmann, Tanz von Thomas Zimmermann und Lyrik vorgetragen von Manfred Böge aus dem Literaturcafe ging es immer wieder um das große Thema Liebe.

Weiterlesen...

Seitensprung mit Unfall . . .

John (Reinhard Schulz-Hock, links) zwingt Mark Driscoll (Andreas Flöter, rechts) Schritt für Schritt, alles zu gestehen, und verbreitet als Racheengel Todesangst im Komm-Zentrum.
Theater „Unos“ fesselt Besucher im Komm-Zentrum mit spannendem Crisp-Krimi. Hohe Schauspielkunst bis zum letzten Atemzug. Ehe-Alltag aus den Fugen.

Düren. Es sollte ein ruhiger Ehe-Alltags-Abend werden: Sally Driscoll (Simone Greco-Ritter) gießt vergnügt ihre Blumen im Wintergarten, als plötzlich ein zunächst linkisch auftretender Fremder erscheint. Für Sally ist es eine äußerst beklemmende Lage, doch es sollte noch bedrohlicher werden . . .

So beginnt der Thriller „Dangerous Obsession“ des britischen Erfolgsautors N. J. Crisp. Das Theater „Unos“ brachte den Trip um Eifersucht, Liebe und einen tragischen Seitensprung am Montagabend auf die Bühne des Komm-Zentrums. Jungregisseur Jan Sören Simons gönnte dem Publikum dabei keine Atempause.

Weiterlesen...

Einzelne Charaktere fein nachgezeichnet

«Ich kenne diesen Menschen nicht», verleugnet Petrus (Jakob Pankratz, r.) Jesus, als man ihn auf den Nazarener anspricht.
Musical „Wo warst du“ im vollen Haus der Stadt

Düren. Es ist wohl die ergreifendste Geschichte der Welt, die die Evangelisten Markus, Matthäus, Lukas und Johannes vor fast 2000 Jahren für die Nachwelt aufgeschrieben haben. Und sie ist heute noch so aktuell wie damals. Mit dem Musical „Wo warst du“ erlebten 600 begeisterte Zuhörer im Haus der Stadt eine ergreifende Geschichte der Passion Jesu. Eine Veranstaltung von Treffpunkt Freikirche. Nach der erfolgreichen Debüttournee im Jahre 2006 ist das dreistündige Epos 2008 nun erneut auf zehn Bühnen in Deutschland zu sehen.

Ziel: Spenden für ein Waisen-Projekt im vom Hunger gezeichneten südostafrikanischen Malawi sammeln. Von dem erspielten Geld sollen dort weitere Häuser für Waisen-Kinder entstehen.

Weiterlesen...