Düren. Mit einem genussvollen Ballettabend mit Bravourstücken des klassischen Tanzes nach Motiven aus Bizets Oper „Carmen“, Ravels feurigem „Boléro“ und Interpretationen von Musiken Chopins endete das Theaterjahr im Haus der Stadt. Die „Compagnie Kiew“ servierte gleich drei tänzerische Leckerbissen auf einen Streich:
Zu orchestrierten Klavierstücken der Marzurken und Walzer von Fredéric Chopin tanzte das 40-köpfige Ensemble ganz in der Tradition des großen russischen klassischen Balletts. Es war die Welt des Schwerelosen, des weißen Balletts und ist in seinen Tanzvariationen reine Poesie und eine Hommage an die Romantik. Anmutig und Feen gleich waren die Gesten und Schritte der drei Ballerinen Darja Krulewska, Akari Kawasaki und Oksana Stetsenko der „Compagnie“.
Der „Ballettkörper“ wurde zur Dekoration und Umrandung – ganz wie es die russische Schule lehrt. Den Hebefiguren der Ballerinen in allen nur denkbaren Variationen gab „Porteur“ Konstantin Winowoj den Hauch von Leichtigkeit und Eleganz, und die guten Linien in der Choreographie überzeugten.
Theater in Düren
Das Schwerelose verzaubert die Zuschauer
- 20. Dezember 2008
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Da bleibt wirklich kein Auge trocken . . .
- 04. Dezember 2008
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- Theater
Düren. Im Foyer im Haus der Stadt steht ein Kasten. Öffnet man die die Klappe der „Brainmaschine“ und steckt neugierig den Kopf hinein, stellt eine Stimme einige Fragen und fordert zum Grimassenschneiden auf. Spätestens, als im Saal lautes Lachen aufbrandet, ahnt man, dass man von der Maschine an der Nase herumgeführt wurde: Die Großleinwand oberhalb der Bühne lüftete das Geheimnis von Mensch und Maschine, die in Wahrheit eine Kandidatensuchmaschine mit versteckter Kamera ist und für ausgelassene Stimmung im Publikum sorgt.
Stark genug um schwach zu sein
- 26. November 2008
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- Theater
Düren. „Ich bin froh, dass wir unser Projekt so erfolgreich umsetzen können“, so Ursula Offermanns überglücklich am Ende ihres Theaterprojektes „Stark genug um schwach zu sein!“ in der Fabrik Becker und Funck. Gemeinsam mit Dürener Künstlern und psychisch erkrankten Menschen gestalteten sie ihren ersten grandiosen Theaterabend unter der Regieassistenz von Carina Cremer.
Mit „Willkommen, bienvenue, welcome“ aus dem Musical Cabaret begrüßten Ursula Offermanns und ihre Co-Moderatorin des Abends Elfi Zimmermann die über 100 Zuschauer im Saal. In kleinen Sketchen, Chansons und Arien von Tenor Lino Falbo und Mezzo Sopranistin Iris Lehmann, Tanz von Thomas Zimmermann und Lyrik vorgetragen von Manfred Böge aus dem Literaturcafe ging es immer wieder um das große Thema Liebe.
Seitensprung mit Unfall . . .
- 17. September 2008
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- Theater
Düren. Es sollte ein ruhiger Ehe-Alltags-Abend werden: Sally Driscoll (Simone Greco-Ritter) gießt vergnügt ihre Blumen im Wintergarten, als plötzlich ein zunächst linkisch auftretender Fremder erscheint. Für Sally ist es eine äußerst beklemmende Lage, doch es sollte noch bedrohlicher werden . . .
So beginnt der Thriller „Dangerous Obsession“ des britischen Erfolgsautors N. J. Crisp. Das Theater „Unos“ brachte den Trip um Eifersucht, Liebe und einen tragischen Seitensprung am Montagabend auf die Bühne des Komm-Zentrums. Jungregisseur Jan Sören Simons gönnte dem Publikum dabei keine Atempause.
Einzelne Charaktere fein nachgezeichnet
- 25. März 2008
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- Theater
Düren. Es ist wohl die ergreifendste Geschichte der Welt, die die Evangelisten Markus, Matthäus, Lukas und Johannes vor fast 2000 Jahren für die Nachwelt aufgeschrieben haben. Und sie ist heute noch so aktuell wie damals. Mit dem Musical „Wo warst du“ erlebten 600 begeisterte Zuhörer im Haus der Stadt eine ergreifende Geschichte der Passion Jesu. Eine Veranstaltung von Treffpunkt Freikirche. Nach der erfolgreichen Debüttournee im Jahre 2006 ist das dreistündige Epos 2008 nun erneut auf zehn Bühnen in Deutschland zu sehen.
Ziel: Spenden für ein Waisen-Projekt im vom Hunger gezeichneten südostafrikanischen Malawi sammeln. Von dem erspielten Geld sollen dort weitere Häuser für Waisen-Kinder entstehen.






