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Theater in Düren

Schneewittchen und die sieben Zwerge als Techno-Elfen

Mit vielen Details liebevoll geschmückt: Bühnenbild und Kostüme (hier die Zwerge bei ihrer Totenwache an Schneewittchens gläsernem Sarg) gehört zu den Pluspunkte der attraktiven Märchenaufführung in der Nörvenicher Neffeltalhalle. Foto: Hahn

36 Kinder der Albertus-Magnus-Grundschule bringen Schneewittchen auf die Bühne und verzaubern ihr Publikum mit einer märchenhaften Aufführung. Vorfreude auf das kommende Jahr ist schon jetzt zu spüren.

Nörvenich/Eschweiler über Feld. Im Märchenwald ist Disco angesagt: Kaum stehen die Elfen auf der Bühne in der Nörvenicher Neffeltalhalle, da tanzen sie auch schon im Takt aktueller Techno-Beats. Die „Schneewittchen"-Inszenierung, die die Kinder aus der Albertus-Magnus-Grundschule in Eschweiler über Feld, enthält durchaus moderne Elemente. Aber trotzdem bleibt die Regiearbeit des Teams Helga Möthrath/Hannelore Funk dicht bei der Vorlage. Der gespielte Bilderbogen, den sie zusammen mit den hochmotivierten Darstellern aus der dritten und vierten Klasse, bleibt 100 Prozent Märchen und 100 Prozent Grimm.

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Tintenblut: Magie zwischen Tag und Traum

Achtung, Magie! Szene aus der Produktion „Tintenblut“ nach dem Roman von Cornelia Funke, mit dem das „Theater auf Tour“ sein Publikum im Haus der Stadt zu Düren begeisterte. Foto: HahnFrankfurter „Theater auf Tour" bringt im Haus der Stadt Cornelia Funkes Roman „Tintenblut" auf die Bühne. Vor allem die jungen Mädchen lassen sich gerne in die Welt der Bücher entführen.

Düren. Geschichten erzählen, Verzauberung wecken: Das alles und noch mehr gehört zum Geschäft derer, die Produktionen für Kinder und Jugendliche auf die Bühne bringen. In diesem Sinne kann das Stück „Tintenblut" nach dem Roman von Cornelia Funke, auf die Bühne des Hauses der Stadt in Düren gebracht von den Akteuren des „Theater auf Tour" aus Frankfurt, als erfolgreich gelten. Auch wenn die sehr ansprechende Aufführung leider nicht gerade ausverkauft war.

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Moritaten-Oper bietet Spannung bis zum bitteren Ende

Die Titelfigur (2. von links) und ihre Kumpane: Bei der Aufführung der Moritatenoper „Die Räuberin" in Düren bestachen die Mitwirkenden durch Spielwitz und Einsatzfreude. Foto: HahnJugendchor und Pfarrorchester St. Anna und Marien begeistern mit der Jugendoper „Die Räuberin".

Düren. Da war nichts Braves dran, weder von der Musik noch von der Handlung her: Friedrich Radermachers Moritatenoper „Die Räuberin" biedert sich kein bisschen beim Publikum an, weder bei Kindern und Jugendlichen noch bei den Eltern. Das ist ihr großes Plus, zumal wenn sie so schwungvoll auf die Bühne gebracht wird wie im Haus der Stadt zu Düren von Jugendchor und Pfarrorchester St. Anna und Marien unter der Leitung von Kantor Hans-Josef Loevenich.

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Viel Leben und viel Schicksal – viel Witz und Charme

Eindrucksvolle Ensembleszenen gehörten zu den Stärken der „Jensen-Show“. Foto: HahnLangzeitarbeitslose werden beim Stück „Herr Jensen“ zu Darstellern ihres Lebens. Ein Betroffenheitsstück ist es aber nicht.

Düren. Sie spielten, als ginge es um ihr Leben – weil sie ihr Leben spielten: Langzeitarbeitslose wurden bei dem Stück „Herr Jensen“ nach einem Text des deutschen Schriftstellers Jakob Hein zu Darstellern. Mit der Gemeinschaftsproduktion, an dem unter anderem Marion Kaeseler von der Theaterpädagogik Düren und die Caritas beteiligt sind, machte dieses etwas andere Ensemble nach Gastspielen in Aachen und Heinsberg nun im Haus der Stadt Station.

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Junge Schauspieler feiern einen rundum gelungenen Einstand

Im Tratsch vereint – Szene aus „Willi auf Abwegen“ mit (von links) Jenna Strassfeld, Miriam Franzen und Silke Kunze. Foto: HahnJugendgruppe der Theatergruppe 95 zeigt den Schwank „Willi auf Abwegen“

Niederzier. Lange waren sie bei den Aufführungen des „großen“ Ensembles der Theatergruppe 95 in und um Niederzier quasi die Vorgruppe. Aber das ist für das Jugendtheater der Bühne jetzt anders geworden: Mit der Aufführung des Schwanks „Willi auf Abwegen“ plus üppigem Sketch-Programm im Bürgerhaus des Ortes erlebten Junioren jetzt gleichsam ihre Premiere. Vom Publikum bei ihrem Einstand heftig gefeiert, hatten die Akteurinnen Miriam Franzen, Jenna Strassfeld, Silke Kunze und Ramona Müller mit ihren Mitstreiterinnen Helga Weiner und Hanna Haaken jetzt einen Einstand nach Maß.

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