Sat05192012

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Back Dürener Kultur Musikveranstaltungen in Düren Chor Constantia beherrscht die schwere Kunst der leichten Muse

Chor Constantia beherrscht die schwere Kunst der leichten Muse

Stimmkunst im großen Rahmen: Die Chorgemeinschaft Constantia Birkesdorf begeisterte ihr Publikum beim Oper- und Operettenkonzert im Haus der Stadt zu Düren. Foto: chDie Birkesdorfer Chorgemeinschaft begeistert das Publikum im Haus der Stadt. Stürmischer Beifall als Dank der Zuschauer.

Birkesdorf. Dass Männer- und gemischte Chöre durchaus noch eine Zukunft haben und auf großes Interesse seitens des Publikums rechnen können: Diese Erfahrung brachte das Opern- und Operettenkonzert der Chorgemeinschaft Constantia Birkesdorf im Haus der Stadt zu Düren mit sich. Unter der Leitung von Dirigentin Natalia Schmidt bewiesen die Sängerinnen und Sänger Leistungsfähigkeit und künstlerisches Gestaltungsvermögen.

Zusammen mit dem von Konzertmeisterin Elsinora Arnold geleiteten Orchester sowie den Solisten Natalia Schmidt (Sopran), Isabell Gilles-Birth (Mezzosopran) und Frank Grobusch (Tenor) präsentierten sich die Aktiven der Constantia bei allerbester Stimmkraft und mit einem abwechslungsreichen Programm, in dem es an Klassik-Hits nicht fehlte. Der erste Teil des Abends war dabei der Oper gewidmet.

Kenntnisreiche Moderation

Von Edgar Nühs ebenso kenntnisreich wie witzig moderiert, eröffneten drei Ausschnitte aus Albert Lortzings noch immer beliebtem Werk „Zar und Zimmermann" Chor, Orchester und Solisten nicht gerade wenige Möglichkeiten, ihr Können hörbar zu machen – eine Chance, von der alle am Gelingen dankbar Gebrauch machten. Ein Gleiches gelang den Ausführenden mit dem auf allen Ebenen imposant gestalteten Triumphmarsch aus Verdis „Aida".

Auch die schwere Kunst der leichten Muse liegt den Birkesdorfern und ihren Mitstreitern am Herzen. Paul Abrahams „Blume von Hawaii", Franz Lehárs „Lustige Witwe" und Jacques Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt" brachten eine Stimmung voller Beschwingtheit ins Haus der Stadt und bescherten den Publikum unbeschwerte Stunden. Kein Wunder, dass sich die Zuhörer für diesen Kunst- und Kulturgenuss mit stürmischem Beifall bedankten.