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Autoren in Düren

Einblick in die Schatzkiste des Kunstsammlers Hans-Peter Riese

Führten im Leopold-Hoesch-Museum ein ebenso angeregtes wie anregendes Gespräch vor Publikum: Hausherrin Dr. Renate Goldmann und Kunstsammler Hans-Peter Riese. Foto: Hahn

Dialog mit Direktorin Dr. Renate Goldmann im Leopold-Hoesch-Museum.

Düren. Worte und Wörter weiß Hans-Peter Riese wohl zu setzen – und zwar sparsam. Wiewohl er als Korrespondent für Rundfunk und Fernsehen in Prag, Moskau und Washington dem Publikum das Weltgeschehen immer wieder in pointierten Formulierung zu erläutern wusste, machte er beim öffentlichen Dialog im Leopold-Hoesch-Museum mit dessen Leiterin, Dr. Renate Goldmann, um seine Leidenschaft für die Kunst wenig verbales Gewese. „Es hat etwas damit zu tun, dass ich es haben will", begründete der 70-Jährige die Passion für Gemälde und Skulpturen. Für das Gastspiel dieses Unruheständlers in Düren gab und gibt es im Übrigen einen aktuellen Anlass: Bis zum 19. Februar 2012 macht unter dem Titel „Dialog über Grenzen" seine Sammlung in der Kreisstadt Station.

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Carsten Sebastian Henn: Prominenter Autor zu Gast im Berufsförderungswerk

Ein prominenter Autor zu Gast im Dürener Berufsförderungswerk: Carsten Sebastian Henn begeisterte das Publikum mit seinen regional eingefärbten kulinarischen Krimis. Foto: HahnBisweilen mit drastischer Komik. Carsten Sebastian Henn überzeugt bei Lesung im Berufsförderungswerk

Düren. Der Förderverein des Berufsförderungswerks (BfW) Düren, dessen Mitarbeiter an der Karl-Arnold-Straße Blinde und Sehbehinderte für einen neuen Start ins Leben schulen, wagte die Premiere – und sie darf als geglückt bezeichnet werden: Zum ersten Mal richtete die Initiative im Ausbildungshaus des BfW eine Lesung aus. Krimis mit regionalem Touch vom Allerfeinsten standen auf dem Programm. Der Autor, der – begrüßt von Berufsförderungswerk-Mitarbeiter Lars Bongartz – hinter dem Tisch im Konferenzraum Platz nahm, zählt sogar zu den richtig prominenten in der Szene: Carsten Sebastian Henn, der in Hürth bei Köln lebt, lässt seine spannenden Geschichten mit Vorliebe im hillije Kölle oder an der Ahr spielen. Wobei Letzteres seinen guten Grund hat: Henn ist nicht nur Schriftsteller, sondern auch Weinkenner und -kritiker – und zwar ein sehr renommierter und professioneller.

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Facettenreicher Dokumentarfilm mit poetischen Zügen

Stellten ihre neue Produktion „Die Rur – Lebenslauf eines Flusses“ im Dürener Haus des Wasserverbandes Efel-Rur vor: die beiden Dokumentarfilmer Günter Frühauf (links) aus Eschweiler und Egon Weber (Inden). Foto: Hahn„Die Rur – Lebenslauf eines Flusses“: Egon Weber aus Inden und Günter Frühauf (Eschweiler) stellen ihr 80-minütiges Werk vor

Düren. „Die Rur – Lebenslauf eines Flusses“: Der Titel, den die jüngste Produktion der Filmer Egon Weber (Inden) und Günter Frühauf (Eschweiler) trägt, lässt es erahnen – das ist nicht nur ein nüchterner Dokumentarfilm, sondern ein Werk mit poetischen Zügen. Diesen Streifen mit einer Spiellänge von 80 Minuten hat das Autoren-Duo jetzt im Haus des Wasserberbandes Eifel-Rur am Dürener Bahnhof einem kleinen, feinen Publikum vorgestellt.

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Die Magie des Buches lebt

Haben sich mit sicherem Gespür für Textgestaltung und -verständnis für den Vorlese-Wettbewerb auf Bezirksebene qualifiziert: Mia Möbes aus Langerwehe (im Vordergrund) und Denise Reininger aus Inden erhielten von Kreiskulturamtsleiterin Maria Kaptain und Organisator Klaus Goslich Sieger-Urkunden und ein Buchgeschenk. Foto: chKreisfinale des Vorlese-Wettbewerbs mit 21 Teilnehmern. Denise Reininger und Mia Möbes fahren als Sieger zum Finale auf Bezirksebene.

Kreis Düren. Für Leseratten, solche, die es werden wollen und die, die es immer noch sind, gab es in diesem Moment eigentlich nur ein Ziel: die Stadtbücherei in Düren. Dort nämlich stellten sich 21 Mädchen und Jungen aus dem Jülich, Vossenack, Langerwehe und anderen Orten den Juroren im Kreisfinale im Vorlese-Wettbewerb. Der wird alljährlich bundesweit von den öffentlichen Bibliotheken in Zusammenarbeit mit den Schulen und dem Börsenverein des deutschen Buchhandels ausgeschrieben. Und so ganz nebenbei verschaffte die mehr als dreistündige Veranstaltung den Zuhörern einen guten Eindruck davon, was junge Leute von heute eigentlich gerne lesen.

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Ein lebendiges Zeitbild ohne verstiegene Intellektualität

Der Leverkusener Historiker Frank Stupp hielt im Stadtmuseum einen viel beachteten Vortrag. Foto: HahnDas Referat des Historikers Frank Stupp über „Bauernleid – Bauernfreud" im Stadtmuseum erweist sich als absoluter Publikumshit

Düren. Frank Stupp zuzuhören ist eine Freude. Denn der Leverkusener Historiker ist Rheinländer. Also kann er erzählen. Eine Probe dieses mit wissenschaftlicher Detailkenntnis gemischten Fabuliertalentes gab der Gast, im Zivilberuf für den Auftritt seiner Heimatstadt im Internet mit zuständig, bei seinem Vortrag im Dürener Stadtmuseum an der Arnoldsweilerstraße mit dem Titel „Bauernleid – Bauernfreud".

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