Der Herbstmarkt in Merzenich wird gut besucht
Merzenich. Weißbrot frisch aus dem Ofen, handgemachtes Spielzeug für Kinder, Kunstobjekte, Selbstgebranntes und Aufgesetztes für Liebhaber und etliche schöne Sachen mehr: Der Herbstmarkt im Merzenicher Heimatmuseum und auf seinem Freigelände ließ auch in diesem Jahr kaum Wünsche offen. Günther Hamboch, Vorsitzender des für dem ehemaligen Hof Engelen an der Bergstraße zuständigen Heimat- und Geschichtsvereins, hatte – wie die die anderen Aktiven auch – weder Kosten noch Mühen gescheit, wie nicht zuletzt das attraktive Kuchenbüffet bewies.
Gelegenheiten, originelle Menschen und ihr nicht minder originelles Tun unmittelbar kennen zu lernen: Auch das war drin bei diesem überaus gut besuchten Herbstmarkt. Von Lieselotte Möhrer und ihrer Schwester Marga Meyer darf jedermann und -frau getrost behaupten: „Sie spinnen!" Die beiden Standbetreiberinnen aus dem Eifelstädtchen Gemünd nehmen sich gerne die Wolle der Schafe vor und formen sie so, dass das Material sich zur weiteren Verwendungen zwischen den Stricknadeln oder auf dem Webrahmen eignet – eine Fertigkeit, den Marga Meyer dank sowohl des geschwisterlichen Hand-in-Hand-Arbeitens als auch des regen Interesses der Besucher immer wieder vorführen musste, wobei sie den Verkauft der kleidsamen oder zumindest dekorativen Produkte wie nebenbei abwickelte.
Von dem Getriebe des gleichzeitigen Gemeindefestes konnten die Herbstmarkt-Organisatoren durchaus profitieren. Denn das historische Fachwerk-Gemäuer des heutigen Museums hat seinen Charme. Das haben auch die meisten Merzenich-Besucher am langen Wochenende erfreut zur Kenntnis genommen und den Marktbeschickern einen gutem Umsatz beschert.




