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Back Dürener Kultur Erster Star schon vor dem Auftakt

Erster Star schon vor dem Auftakt

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Kultur ermöglicht gute Taten: Organisatoren und Vertreter sozialer Institutionen präsentierten im Rathaus das Programm der Lions-Kulturtage. Foto: Christoph HahnDie 11. Auflage der Lions-Kulturtage findet vom 4. bis 21. März auf Schloss Burgau in Niederau statt. Beim „Pre-Event" präsentieren „Niedecken und Co. Songs aus Köln, Berlin, New York un Jottweißwo."

Düren/Niederau. Kultur genießen und dabei gute Taten vollbringen: Schon von ihrem Grundgedanken her sind die Kulturtage, zu denen das Hilfswerk des Lions-Clubs Düren Marcodurum in diesem Jahr zum elften Mal einlädt, einzigartig. Jetzt wartet auf Freunde von Musik, bildender Kunst und Literatur des Guten, Wahren und Schönen ein neues Festival dieser Art – und zwar vom 4. bis zum 21. März auf Schloss Burgau in Niederau.

Auf ein „Pre-Event", das Ereignis vor der eigentlichen Eröffnung, ist Marcodurum-Präsident Bernhard Friesdorf besonders stolz: Wolfgang Niedecken, Ex-Chef der Kölsch-Rockformation gibt sich bereits am Donnerstag, 4. März, 20 Uhr, mitsamt der Geigerin Anne de Wolff und dem Perkussionisten Rhani Krija als „Niedecken und Co." die Ehre. Auf dem Programm des Konzerts im Winkelsaal, für die an der Theaterkasse im Haus der Stadt und im Bürgerbüro nur noch einige wenige Karten zu haben sind: „Songs aus Köln, Berlin, New York un Jottweißwo".

Eine richtige Eröffnung mit Bürgermeister und allem Anderen, was zu so einem offiziellen Ereignis gehört, gibt's natürlich auch: Rathaus-Chef Paul Larue und Bernhard Friesdorf eröffnen mit der neuen Museumsleiterin Dr. Renate Goldmann am Freitag, 4. März, 19 Uhr die Ausstellung (bis 21. März) der fünf Dürener Künstler Anne Kempmann, Julia Seidensticker, Anne Schiffer, Heinz Bergrath sowie Rupert Oberhäuser – und damit auch die Kulturtage. Weitere Höhepunkte: der Familientag am Sonntag, 7. März, von 11 bis 18 Uhr, die Party (Samstag, 13. März, ab 21 Uhr).

Ganz besondere Freunde des geschriebenen Wortes soll die Lesung „Literatur live" am Mittwoch, 10. März, 19 Uhr, locken, in der Gäste aus dem Heinrich-Böll-Haus in Langenbroich ihre Werke vorstellen. Und wer sich mit kräftigem Groove und pulsendem Rhythmus auf Schwung bringen will, ist am Freitag, 19. März, wiederum um 19 Uhr, bei der GAW-Bigband des Gymnasiums am Wirteltor und ihrem „special guest" Roland Peill (Perkussion) garantiert an der richtigen Adresse.

Nicht nur beim Publikum in spe herrscht eitel Freude. Auch bei den Institutionen, an die der Erlös ausgeschüttet werden soll, freut man sich auf die Kulturtage – obwohl keiner wissen kann, wie viel Geld am Ende im Topf sein wird. Dass aber Peter Junker vom Jugendamt der Stadt wieder auf Geld für das Sommerlager hoffen kann, das Bewohner des Heinrich-Böll-Hauses nicht leer ausgehen noch Mittel für das Sozialwerk Dürener Christen und den Lions-„Feuerwehrfonds" übrig bleiben, das gilt jetzt schon als sicher und unumstößlich.

Einen Ausklang nach Maß gibt es übrigens auch: Bei der Finissage am Sonntag, 21. März, 11 Uhr, gibt es nicht nur wohl gesetzte Reden, sondern auch „Jazz Affairs" vom Feinsten mit der gleichnamigen, fünfköpfigen Formation – Gutes aus der Region rundum.

geschrieben von Christoph Hahn