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Kunstförderverein feiert sein 25-jähriges Bestehen

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Gestalteten zusammen das Jubiläumsfest zum 25-jährigen Bestehen des Kunstfördervereins Kreis Düren: Der neue Vorsitzende, Dr. Hans-Joachim Güttler, Pianist Lars Vogt, Lyriker Durs Grünbein und Güttlers Vorgänger Gerhard Quitmann (von links). Foto: HahnKulturfestival Spannungen und der Lyrik eine Gasse: Der Kunstförderverein ist ein Glücksfall für die Stadt und die Region.

Kreis Düren. Sie können sich wahrlich sehen lassen und müssen ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen: Seit 25 Jahren stellen die Mitglieder des Kunstfördervereins Kreis Düren so manche Initiative auf die Beine, die die Region weit über deren Grenzen hinaus bekannt macht: Das Kammermusikfestival „Spannungen" im Heimbacher Jugendstilkraftwerk etwa oder die Lesungen der Reihe „Der Lyrik eine Gasse" auf Schloss Burgau. Das Silberjubiläum hat der Verein nun im Haus der Stadt gefeiert.

Es war ein in mehrfacher Hinsicht historischer Abend, zu dem rund 400 Mitglieder zusammengekommen waren. Denn die Jubiläumsfeier stand zu einem nicht geringen Teil im Zeichen der Amtsübergabe von Gerhard Quitmann an seinen Nachfolger, Dr. Hans-Joachim Güttler. Quitmann blieb es denn auch vorbehalten, ein Resümee der zurückliegenden Zeit zu ziehen – eine Zeit, die er mehr als zehn Jahre lang als Vorsitzender maßgeblich geprägt hat.

Sein erster Dank galt einem Künstler: „Dass Lars Vogt mit uns feiert, erfüllt uns alle mit großer Freude", sprach er an die Adresse des Pianisten, der mit ihm und anderen Mitstreitern zusammen die „Spannungen" aus der Taufe gehoben hatte. Dem Festival in der Rureifel von Weltgeltung wird Quitmanns Engagement im Übrigen weiterhin gelten – und ebenfalls den zwei Foren für Literatur, „Der Lyrik eines Gasse" und „Lass hören".

Dass Lars Vogt ihn und die anderen Zuhörer mit ausgewählten Klavierwerken von Brahms und Schönberg einen Musikgenuss bereitete – das freute Quitmann und das Team des Vorstands ebenso wie der Besuch des Dichters Durs Grünbein, der Essays und Gedichte vortrug.

Lob vom Landrat

Erinnerung gab es nicht wenige, Kunst in Wort und Klang nicht minder – und auch politische Wertungen. Für die sorgten Dürens Bürgermeister Paul Larue und Landrat Wolfgang Spelthahn. Letzterer überbrachte den Vorstandsmitgliedern und den Unterstützern im Saal ein Kompliment: „Hier ist wahrlich viel geleistet worden." Besonders in den Fokus nahm der erste Mann im Kreishaus die „Spannungen": „Was Bayreuth für Wagner-Anhänger, das ist Heimbach für Freunde der Kammermusik geworden. Die Gründung war ein großer Glücksfall für die Stadt und die gesamte Region." Dem Publikum wird das süß wie der Klang des Konzertflügels in den Ohren geklungen haben. (ch)

Der Verein im Internet: www.kunstfoerderverein-dn.de

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 25. November 2011 um 09:32 Uhr